Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elektrobootsmotor...und keinen Schimmer..
Guten Abend
hier wieder mal ein Neuer mit Fragen,bitte nicht schlagen falls es hier doch irgendwo steht,hab nun knappe 5 Stunden hier gelesen und nix passendes gefunden:eek:
hab ne fixe Idee, die mich schon etwas länger beschäftigt,und zwar hab ich nen Elektromotor 220 V 50 Hz 2,2 KW und betreibe auf meinem alten Böötchen ein Notstromer für so alles mögliche mit 2,7 KW Dauerleistung, mein Kahn fahr ich sonnst mit Außenborder (verdammt lautes Ding) nun kam mir in den Sinn den Elektromotor an die vorhandene eingebaute Welle anzuschließen und den Strom dafür vom Notstromgenarator zu nehmen,da wär zum ersten der Laute AB überflüssig und der Notstromer würde nicht nur Kaffee kochen und Batterie laden.
Notstromgerät ist Wasserfest verpackt und schön leise,mein Boot ist eins der ersten Gfk Segelboote also auch nicht sehr schnell, der ehemalige 8PS Diesel hat vor Jahren seinen Dienst versagt,seither mußte der AB ran,und nun brachte mich ein Bekannter mehr oder weniger auf die Idee, da ja eigentlich alles vorhanden......ja bis.....eben auf die richtige Verkabelung und .....Schaltung...und damit hab ich ein kleineres Problem:confused:
hab schon die eine oder andere Stunde hier im Netz verbracht und nix konstruktives gefunden, Verkabelung ist auch soweit in etwa klar...aber....wie bekomme ich den Motor dazu ,entweder stufenlos vor-und rückwärts zu drehen,oder aber auch in Stufen so etwa 25 -50 -100 % das würde glatt genügen , auch weiß ich nicht ob der Motor die Leistung gleichmäßig von 0 - 2500 U hat, oder nur wenn er auf Drehzahl ist ?
hab mal bei den Großen Bootsbauern geschaut,uuups,da bekomm ich glatt 5 Boote für den Preis einer dieselelektrischen Anlage von denen:eek:
ja nun meine Frage, ist das überhaupt sinnvoll, hab ich was übersehen,und worauf sollte ich besonders achten.
ich danke für jeden brauchbaren Hinweis
Grüße Ralle
Hallo,
dein Motor ist vielleicht ein Drehstrommotor (400V 3Ph)? Dann brauchst du noch einen Frequenzumrichter(FU) fuer 1Phase/230V rein und 3Phasen/400V raus - sowas gibts in der Bucht gebraucht und general ueberholt fuer wenige Flocken. Dann fehlen nur noch ein wasserdichtes Poti (ca. 10kOhm) und etwas Zeit, um den FU zu konfigurieren - mit dem Poti haste eine stufenlose Drehzahlregelung bei nahezu konstantem Drehmoment:)
Edit:
sorry, sehe gerade dass dein Motor nur eine Phase braucht - aber auch dafuer gibts FUs (drei Phasen waeren vielleicht noch laufruhiger).
Hallo ,
wenn die Akkus nur nicht sooooo schwer waeren....
Fuer einen Einphasenmotor kannst ne dicke UPS fuer Computer (220V) nehmen.
Kostet weniger als billige Elektroboote...das stimmt;)
Hallo,
mach erstmal eine Bestandsaufnahme: Dein E-Motor bringt knapp 3 PS bei
vermutlich 3000 U/min. Würde das passen? Mit Umrichter wird die Leistung
deutlich kleiner werden.
@ Hallo Edgar: Kein Akku, sondern miserabler Wirkungsgrad! :(
guidob
Moin moin,
dank für die schnellen Antworten,also der Motor ist ein älterer E-Motor mehr als 220V und 2,2 Kw /220 V steht nicht drauf, ist ein graues Teil mit Rippen und nem kleinen Anschlußkasten obendrauf,wiegt so schätzungsweise 10-15 Kilo ? weiß auch nicht wo der her ist,liegt schon ne weile hier im Keller rum,na egal ,hab mal in der Bucht geschaut, Motoren gibts da ja auch recht preiswert ,sollte mir dann da einen besorgen denk ich mal.
falls Ihr noch ne Idee habt, immer her damit,ich werd schon was zusammenschustern:D
Grüße Ralle
Hi,
braucht der Motor einen Kondensator? Wie viele Anschlüsse hat der denn? Wenn es ein Nebenschlußmotor ist, kann man die Leistung durch ein Widerstandsnetzwerk steuern. Ist es ein Drehstrommotor, so braucht man einen frequenzumrichter oder man drosselt den Motor des Stromerzeugers zur Leistungssteuerung.
Generell verlieren die Motoren bei abnehmender Drehzahl an leistung, aber das ist hier egal, denn die Last wird mit geringerer Drehzahl der Antriebsschraube ebenfalls kleiner.
Gruß
Elmar
Moin moin,
der den ich noch da hab,ist wohl doch etwas sehr alt,der ist von unsrer alten eigenbau-Kreissäge von vor 20 Jahren (dafür sieht er aber noch gut aus ;-) )na egal
hab nun einen angeboten bekommen mit folgenden Daten
<TABLE id=detailTable cellPadding=3 width=400 bgColor=#efefef><TBODY><TR><TD bgColor=white></TD></TR><TR><TD class=tdLabel>Leistung [KW]</TD><TD bgColor=white>2,2 </TD></TR><TR><TD class=tdLabel>Drehzahl [U/min] </TD><TD bgColor=white>2.800 </TD></TR><TR><TD class=tdLabel>Spannung [V] </TD><TD bgColor=white>230 </TD></TR><TR><TD class=tdLabel>Schaltung</TD><TD bgColor=white>Wechselstrom / Start- und Betriebskondensator </TD></TR><TR><TD class=tdLabel>Strom [A] </TD><TD bgColor=white>12,8 </TD></TR><TR><TD class=tdLabel>Bauform</TD><TD bgColor=white>B3 </TD></TR><TR><TD class=tdLabel>Isolationsklasse</TD><TD bgColor=white></TD></TR><TR><TD class=tdLabel>Schutzart</TD><TD bgColor=white>IP55 </TD></TR></TBODY></TABLE>
hat mir ein Bekannter so gemailt, kann ich haben sagt er, iss aus seiner Firma und noch neu, wär der brauchbar ?
nun stellt sich mir gleich die nächste Frage,schafft der es die Welle mit Schraube ohne Getriebe zu drehen,hab ja keine Vorstellung welche Kraft wirklich aufgebracht werden muß um Bewegung ins Boot zu bekommen,der AB mit 8 PS lief beim an- und Ablegen im Standgas und bei Marschfahrt 4,5 Knoten bei Halbgas....der Gedanke kam mir eben als mir einfiel das wir einst bei der Säge das Blatt andrehen mussten und dann ein paar Sekunden warten bis es die Drehzahl hatte (ja lang ists her ..lol )
ich weiß nämlichst den Anstellwinkel der Schraube auch nicht,na das könnt ich ja ausprobieren,kann ja zum Test mal was ankoppeln,werd mich mal schlau machen,denk das der auch ganzschön heiß werden könnte wenn er nur mit 300-500 U/min dreht...
Grüße Ralle
Hallo,
wenn du einfach probieren kannst, häng doch mal einen Akkuschrauber an die
Welle. Kannst du von Hand gegenhalten. Wenn das einen nennenswerten
Vorschub bringt, brauchst du für den E-Motor wahrscheinlich doch ein Getriebe.
Gruß,
guidob
Hi,
das wird der Akkuschrauber von der Leistung her nicht bringen. Mehr als 100 touren dürfte der Akkuschrauber gar nicht hinkriegen, da der weit weniger als 50 Watt bringt.
Gruß
Elmar
Mehr als 100 touren dürfte der Akkuschrauber gar nicht hinkriegen, da der weit weniger als 50 Watt bringt.
Nunja,
ein Bootsdiesel rennt ja auch nicht mit 12000 U/min (hi Elmar: immer Leerzeichen
zwischen Wert und Einheit :) ), sondern mit 100 bis 600 (vom Sound geschätzt).
Es hängt halt von der Schraube ab und da hilft nur ein Versuch.
Gruß,
guidob
Hi,
exakt. Wenn der Diesel mit 100...600 Touren läuft wird der etwas mehr als nur 50W an energie aufbringen um das Schiff anzutreiben ;)
Gruß
Elmar
Moin moin,
erstmal danke !
also der Bootsdiesel bringt 8 PS bei 3500 U/min ,das ist aber auch kein schönes Geräusch mehr, und 6 PS bei 2800 U/min.
nun, der Akkuschrauber funzt, aber nicht lange...lol...allerdings nicht wirklich,er dreht die Welle aber ohne Erfolge, Die Bohrmaschine 800 W macht sich schon nicht übel, aber für Hafenmanöver braucht man dann doch etwas mehr Kraft, das Aufstoppen aus Fahrt ist dann doch etwas schwierig, und Fahrt bzw.Ruderanströmung muß zum manövrieren da sein, hmmm es ist im ganzen Netz keiner zu finden der seine ehrliche Meinung zum E-Motor im Boot abgibt,einige schreiben zwar sie hätten es mal versucht aber es hat nicht funktioniert,das ist schon nicht so einfach heutzutage:)
Grüße Ralle der noch infos sucht ;)
Naja,
ein Wechselstrommotor ist ohne großen Aufwand auch nicht gut regelbar.
Außerdem ist vermutlich nicht jedem wohl beim Gedanke an 230 V in Wasser,
das ist halt eine elektrisches Boot statt Sitzmöbel. :eek:
Von der Drehzahl her würde der E-Motor aber schon passen (verglichen mit
dem Diesel), eine einfache Steuerung wäre durch periodisches Ein- und
Ausschalten für diese Anwendung sicher möglich. Das kann man von Hand
probieren und dann (wenn der Motor es packt) eine elektronische Steuerung
entwerfen.
Gruß,
guidob
Hi,
ja, der elektrische Wasserstuhl.....
ABER...den Motor nicht in die Hand nehmen und einschalten....so ein Ding hat Drehmoment und kann das Handgelenk ''abdrehen''
Was Du brauchst...um es einfach zu halten : einen robusten Satz Akkus , einen Gleichstrommotor (mit Permanentmagneten) und einen Steller (PWM)
Ich hatte mal ein Video von einem Auto mit Gleichstrommotor ins Forum hereingestellt : mit dem kommt Ferrari oder Porsche nicht mit !:p !
Also Geldbeutel auf und der elektrische Wasserstuhl laesst alle Dieseler erbleichen und geht ab wie von Geisterhand gesteuert ..pfiffig leise:)
pfffft
Hi,
kennt ihr eigentlich die Amerikanische Definition von "Boot"?
"A hole in the water where you throw money into"
Gruß
Elmar
Hi,
ja, der elektrische Wasserstuhl.....
ABER...den Motor nicht in die Hand nehmen und einschalten....so ein Ding hat Drehmoment und kann das Handgelenk ''abdrehen''
Was Du brauchst...um es einfach zu halten : einen robusten Satz Akkus , einen Gleichstrommotor (mit Permanentmagneten) und einen Steller (PWM)
Ich hatte mal ein Video von einem Auto mit Gleichstrommotor ins Forum hereingestellt : mit dem kommt Ferrari oder Porsche nicht mit !:p !
Also Geldbeutel auf und der elektrische Wasserstuhl laesst alle Dieseler erbleichen und geht ab wie von Geisterhand gesteuert ..pfiffig leise:)
pfffft
wenn schon elektronische Steuerung, dann Brushles-Motor.
maximal 48 V
- Einfache Konstruktion,
- höherer Wirkungsgrad,
- geringerer Verschleiß
und nen gescheiten Solarpanel als Dach drauf.
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