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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Passives Filter Bestimmen



pradx
17.09.2009, 17:44
Guten Tag zusammen,

Kann jemanden mir bitte bei dieser Aufgabe helfen ?

Es ist ein passives Filter zu bestimmen dass die Gleichspannungsversorgung eines
FPGAs filtert. Das FPGA arbeitet mit Frequenzen zwischen 0 und 50 MHz und
nimmt an dem zu filternden Versorgungspin einen Strom von 250mA bei einer
Spannung von 3.3V auf. Welche Filtercharakteristik sollte angewandt werden?
Welcher Filtergrad muss mit entsprechender Charakteristik gewählt werden? Wie
wird die Versorgungsspannung durch das Filter beeinflusst? Berechnen und
dimensionieren Sie alle notwendigen Bauteile der Schaltung! Geben Sie das
Übertragungsverhältnis, Phasengang und Gruppenlaufzeiten an!

Wäre ich euch sehr dankbar wenn sie mir helfen könntet.

Danke

elmar
20.09.2009, 22:48
Hi,

Hausaufgaben von anderen machen zu lassen ist vermutlich nicht der Sinn der Aufgabe die Du bekommen hast!

Wo sind denn die Probleme?
Was sind denn die Ergebnisse auf die Du kommst?

Gruß
Elmar

elmar
20.09.2009, 22:52
P.S.:

Die Aufgabe ist übrigens - wie so oft bei Vorlesungen - "straight forward". Jede Frage gibt Dir die nötigen Parameter um die nächste zu bearbeiten. Die Reihenfolge der Fragen gibt genau vor wie man an die Sache ran geht!

pradx
21.09.2009, 06:25
Vielen Dank für deine Antwort.
Ich wollte nur eine paare Tipps haben wie man diese Aufgabe löst .

elmar
21.09.2009, 11:56
Hi,

dann schreib mal wo es klemmt und vor allem wie weit Du kommst.

Der aller Erste Schritt ist sich zu überlegen welche Art Filter man einsetzen muss, also HP, TP oder BP.

Dann muß man die Eckpunkte der Filterkurve festlegen. Dafür sind ja Zahlen im text die man dafür nimmt. Das einzig Unklare ist die Dämpfung bei Grenzfrequenz, aber die nimmt man ja fast immer als 3dB Grenzfrequenz an. Alles andere wäre unnötige Quälerei mit Umrechnen.

Hat man sich die Dämpfungskurve "überlegt", so guckt man sich an wo der "Ripple" sein darf und wo nicht. Je nachdem wo der darf und wo nicht, darf man sich dann einen von drei Filtern mit den "komisch klingenden Namen" auswählen.

Hat man sich für einen der "drei Erfindern" entschieden, so muß man die Filtersteilheit ausknobeln was einem dann die Ordnungszahl des Filters gibt.

Mit den Daten guckt man dann in das Vorlesungsscript oder ein gutes Buch (durch Vorlesung bekannt) und findet den Schaltplan und die Formeln dazu.

Steht die Filterschaltung und ist die dazugehörige Formel bekannt, so kann man die Bauteilewerte errechnen.

Hier hat man viele Freiheitsgrade. Dabei nimmt man natürlich recht kleine Kondensatoren oder Spulen. Mehr als wenige tausend µF ist nicht gebräuchlich und auch extrem teuer! Bei Widerständen kann man ja alles Mögliche und auch "Unmögliche" kaufen oder durch simple Kombination erreichen.

Gruß
Elmar

pradx
22.09.2009, 01:42
Vielen dank Elmar für deine Hilfe und für die Tipps :).
Ich probiere dann mal aber erst nach den Klausuren, die ich in den nächsten Tagen schreiben muss.
Ich sag dir dann Bescheid wie weit ich gekommen bin...
Gruss