Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : UV-Röhren
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03.02.2004, 19:24
Hallo hier im Forum <BR>Kann mir einer sagen wie lange so eine UV-Belichtungsröhre hält. Oder anders gesagt, an was kann ich erkennen, daß die Röhre verbraucht ist. <BR>( Belichtungszeit ? ) <BR>Was verwendet ihr für Röhren. 8Watt oder 15 Watt und reichen zum Belichten 2x 8 Watt aus. <BR>MfG <BR>elko
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03.02.2004, 19:52
@Richard, <BR>eine Leuchstoffröhre hat in der Regel bis zu 10000 Betriebsstunden. Wenn du die in einem Belichter benutzt, kannst du dir ausrechnen wie lange sowas hällt. Sicher lässt die Intensität nach. So mußt du länger belichten um den gleichen Erfolg zu haben. Ein nicht sicheres Zeichen für Abnutzung sind starke schwarze Ringe an den Enden und schlechtes Zündverhalten. Das mit der Leistung ist eigendlich egal. Wichtig ist das du die zu belichtende Fläche gleichmäßig ausleuchtes. Zu dicht an der Platte ist auch falsch. Die Strahlungsintensität ist dann in der Nähe zu ungleichmäßig. Ich persönlich benutze 4x8W mit einem pro Röhre gebogenen hochglanz ALU - Reflektor. Alles in nem Gesichtsbräuner enthalten und das ganze mit 10 cm Abstand. In den Industribelichtern sind die Röhren natürlich viel näher an der Platte. Die liegen aber auch sehr dicht zusammen. <BR> <BR>Gruß Gerd H
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03.02.2004, 20:18
Danke Gerd für die schnelle Antwort. <BR>Habe ein kleines Problem. <BR>Bisher hatte ich meine Platinen immer mit einer selbst gemischten Tinte gezeichnet(giftig!). Dann auf Fotobeschichtete umgestiegen und nach Verwendung von Bungard-Platienen und Entwickler einwandfreie Ergebnisse. <BR>Aber plötzlich sind alle Platinen unscharf und nicht mehr zu verwenden( Leiterbahnen 0,3mm). <BR>(gleicher Drucker, gleiche Druckerfolie, gleiche Belichtung und frischer Entwickler). <BR>Ich erzeuge von jedem Layout 3 Kopien auf Inkjet-Folie, fixiere sie exakt passend übereinander und das wird belichtet(Druckseite auf Platine). <BR>Wie ich schon sagte, bisher gute Ergebnisse. <BR>Die Probleme entstehen beim Belichten. <BR>Oder sind es die Platinen(Bungard)?? <BR>Ich komme nicht dahinter an was es liegen könnte! <BR>MfG <BR>Richard
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03.02.2004, 20:58
@Richard, <BR>Ich wills mal so sagen. Unschärfen können eigendlich nur entstehen, wenn das Layout von Hause aus unscharf ist oder nicht richtig auf der Platte aufliegt. Röhren können zwar zum belichten länger brauchen, aber wenn dein Negativ dicht is und ordentlich aufliegt, spielt das keine Rolle. Das Bungard fehlerhafte Platten verkauft, habe ich noch nicht gehört. Ich würde sagen, greif mal zur Lupe und schau deine Layouts genau an. Kann es sein, das dein Drucker rumsaut? und die Kanten nicht mehr ordentlich druckt. Da helfen auch keine zweie übereinander. Mit was druckst du denn? Laser, Tinte? Ich hatte es schon mal, das bei Nonameherstellern für Injektfolie die Tinte breitläuft. Auch Refiltinte zeckt oft auf Folie rum. Da sollte man seine Sorten kennen. Mit Laser müßte sich halt mal ein Anderer äußern, da kenne ich mich nicht aus. <BR> <BR>Gruß Gerd H
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03.02.2004, 22:38
Hallo Gerd <BR>Also ich drucke mit Canon6200 (Inkjet). Die Layouts habe ich mal jetzt unter einer Lupe angeschaut. Sind aber einwandfrei. Was ich nicht begreife ist, daß das Ergebnis so miserabel ist. <BR>(Ich habe mir ein Controllerplatine entworfen und auch aufgebaut, da waren die Leitungszüge (0,2mm) <BR>gestochen scharf und einwandfrei) <BR>Aber ich werde noch etwas mit der Belichtungszeiten und den Layouts experimentieren. <BR>Auf jeden Fall herzlichen Dank für Deinen Rat <BR>MfG <BR>Richard
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03.02.2004, 22:58
Hallo Richard, <BR>schön, schön... Ich habe jahrelang mit dem BJC6000 gedruckt und muß dir sagen, ging alles recht gut, nur sobald der s/w Druckkopf nachläßt war Pumpe. Da habe ich genau wie du zweie übereinander gelegt. Die beste Einstellung war auch nicht Folie, sonder (trotz Folie) hochauflösendes Fotopapier. Auf keinen Fall bidirektional drucken lassen und nun kommts, was benutzt du für Tinte. Ich hatte welche die sah auf dem Druck topschwarz aus und war trotzdem UV- durchlässig. Das Ergebniss waren fleckige unscharfe Platten. Die besten Ergebnisse liefert der 6000 mit der (leider teuren) Originaltusche auf Zweckformfolie. Es ist ein Drugschluß das schwarz immer gleichbedeutend dicht ist. Die in der Tusche enthaltenen Pigmente müssen UV undurchlässig sein. Wenn dus auf die Spitze treibs, mixt du einen extra Schwarztank mit 3/4 schwarz und 1/4 gelb. Mußt du dann halt vor dem nächsten Bewerbungsschreiben austauschen und den Kopf leerblasen. LOL So das zum Thema. Ich würde sagen es liegt an der Tinte. Ich drucke jetzt mit dem 550i, ist also die gleiche Tinte die du benutz und da gibts nichts zu meckern. Die hohe Auflösung vom 550 macht sich natürlich positiv bemerkbar. <BR> <BR>Gerd H
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04.02.2004, 16:50
Hallo Gerd <BR>Herzlichen Dank für die Informationen <BR>Werde nun ein bischen experimentieren. Habe unterdessen mit der Belichtung etwas gespielt <BR>und bin schon fast wieder zufrieden.Das mit der Tinte muß ich noch ausprobieren (verwende Refill <BR>von Compedo).Frage zum Fotopapier; muß da ein Klarpausspray verwendet werden oder läßt das UV durch. <BR>Gruß aus Nürnberg <BR>Richard <BR> <BR>Ps:Bei Bungard muß ich mich entschuldigen,Material ist bestens
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04.02.2004, 17:26
<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/11028.jpg" alt="Schatten"> <BR> <BR>Ich denke, Du hast ein Problem mit weichen Schatten. Das Bild trifft´s wohl einigermassen (hoffe ich). Stell Dir vor, der Balken sei die gewünschte Leiterbahn auf der Folie jeweils und der Raum dazwischen unterhalb die Folie selbst, die ist ja recht dick im Vergleich zur Tinte. <BR>Schicht auf Schicht mit exakt paralleler Beleuchtung von oben wäre die Bahn exakt so breit wie der Balken unten. Jetzt pappst Du aber Folien übereinander - und so sehr Du Dich bemühst, 100% Deckungsgleich gibt es nicht; schon garnicht bei 10tel mm. Jetzt hast Du eben den Effekt, dass das Licht im mittleren gestrichelten Dreieck durch drei Filter geht, Filter in dem Fall Tinte mit sagen wir 80% Schwärzung. Dazwischen hast Du je zwei Filter im Strahlengang, aussen jeweils nur noch einen. Dazwischen auch Streulicht, sodass unten angekommen eine verwaschene Kontur entsteht. <BR>Versuch´s eher mal mit besserer Tinte, anderer Folie, sodass Du mit einer Folie genug Deckung hinbekommst, und die dann auch Schicht auf Schicht, also seitenverkehrt drucken. Ich mache es mit dem Laser, andere hier mit einem Epson Cxx; lies Dir die Artikel mal in Ruhe durch. Jedenfalls Deine Folienstapelei haut nicht hin. <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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04.02.2004, 21:44
@Richard, <BR>das hast du falsch verstanden? grins. Du sollst lediglich den Treiber vom BJC auf prof Fotopapier stellen. Gedruckt wird natürlich auf "Zweckform Overheadfolie. Ich hatte festgestellt, das wenn der Treiber auch auf Fotofilm steht. die Qualität wesentlich schlechter ist. Andreas hat natürlich recht. Zwei Folien übereinander erzeugen an den Kanten Streulicht. War bei mir auch nur mal ein Notbehelf, wenn Sontagnachmittag der Druckkopfladen gerade mal zu hat, oder die benötigten 999,9999 Euro für einen neuen Kopf am Vorabend in der Kneipe verloren gingen. Ich würde dir trotzdem auch mal zu nem neuen Drucker raten, da der BJC hoffnungslos veraltet ist und die 6000 Serie immer leicht gepixelt hat. Die 6000 nehmen Refills oft übel. Hatte mich mal nen Kopf gekostet, da eingetrocknet der Sch......... <BR>Der 550 oder sein Nachfolger die kosten ja heute nur noch nen halben BJC und der Kopf soll das ewige Leben haben. Wenn du ihn nur für Platten benutzt schau doch mal in die vorhergehenden Themen. Da wurden Erfahrungen mit nem C62? oder4 oder so vermittelt. Der soll sehr gut sein. <BR> <BR>Gruß Gerd H <BR> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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05.02.2004, 00:59
Ich verwende ebenfalls zwei Folien übereinander gedruckt mit Laser. Die Belichtungsvorlage ist nur so absolut Licht undurchlässig im Gegenlicht. Weder Schatten noch Streulicht bereiten dabei Probleme. Allerdings belichte ich mit Halogen. Vielleicht ist da ein Punktlichtstrahler gegenüber dem streuenden Röhrenlicht weniger problematisch. <BR> <BR>Gruß Gerd
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05.02.2004, 12:54
@Gerd K. Korrekt, allerdings belichtest Du auch nicht "nur" mit einem Punktstrahler, sondern mit einer Reflektorlampe, und die sind so gebaut, dass sie einen halbwegs parallelen Lichtkegel erzeugen; Betonung auf "halbwegs", aber besser als garnicht... <BR>Dann wird die Kantenverwaschung nicht ganz so extrem. <BR>Ausserdem ist der Abstand wesentlich grösser, die gestrichelten Dreiecke in der Skizze werden extrem spitz (Grundseite 0,5mm (Leiterbahn + Folienversatz), Höhe 1m (Abstand Lampe)) <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0> <BR>
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05.02.2004, 18:47
@Andreas <BR>Punktstrahler ist halt eine idealisierte Darstellung (irgendwie muss man die Unterschiede ja verdeutlichen). Der Abstand vom Belichtungsrahmen zum Reflektor beträgt bei mir übrigens 22 cm (zur Halogenlampe 30 cm). Wichtig ist dass die Folien mit Druck auf der Platine aufliegen. Dies übernimmt bei mir ein Belichtungsrahmen. Dünne Glasscheiben können sich sonst bei Druck an den Seiten wölben (z.B. wenn man Gewichte auf die Seiten setzt) und Streulicht kann unter die Vorlage kommen. Dass bei der untersten Folie die gedruckte Seite direkt auf der Platine aufliegen muss, ist hoffentlich auch klar (für die Mitleser). Zu kurze Belichtungszeit scheint mir auch oft als Fehlerquelle in Frage zu kommen (der Fotolack ist gegen Überbelichtung recht unempfindlich, umgekehrt gilt das nicht). Zur Röhrenbelichtung kann ich ansonsten nichts sagen (verwundert mich nur ein wenig, wie oft sich da Probleme ergeben). <BR> <BR>Gruß Gerd
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05.02.2004, 22:34
@alle, <BR>Das Thema ist ein ewiges. Macht aber nix, gerade aus den Erfahrungen der Anderen ziehe ich immer wieder Rückschlüsse für Verbesserungen. Durch einmal Batronix lesen habe ich mir sicher 5 Testreihen mit ner Höhensonne (besser gesagt Gesichtsbräuner) gespart. Meiner Meinung nach, muß jeder für seine Kombination, Drucker, Folie, Belichter den besten Mittelwert herausfinden. Dann kommts nämlich auf 10s Belichtungszeit nicht mehr so an. <BR>Mit der Idee vom Gerd habe ich auch schon geliebäugelt... dicke Glasplatte. Hat er nämlich Recht, dünnes Glas biegt sich, gerade bei kleinen Platten, wenn die in der Mitte liegen. Nur ist die Frage, wo bekommt man preiswert sone Quarzglasplatte her. Das Zeugs ist sauteuer. Was ist das eigendlich in alten Scannern? sicher kein Quarzglas. Mir hat mal einer erklärt, das 1. Normalglas UV absorbiert (habs nachgelesen, das stimmt) 2. gewalztes Glas bei Schrägeintritt des Lichtes, dieses auch wieder schräg abgibt. Physik 6. Klasse. z deutsch, wenn die Folie nicht richtig aufliegt kommts zu prima Unterstrahlungen. Also, Pistole besorgen, auf der Bank nen Zwangskredit aufnemen und Quarzglas besorgen? Nur woher?????????????????????? <BR> <BR>Gerd H
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06.02.2004, 02:26
@Gerd H. <BR>Ne,ne, lieber Vornamensvetter ;). Da ist jetzt was falsch rübergekommen. Nix mit dicker Glasplatte (hatte ich früher mal mit 8 mm vom Glaser inkl. gebohrte Löcher in den Ecken - allein die Löcher kamen damals 8 x 3 DM ; heute bestimmt das gleiche + x in Euro). Die Absorption war allerdings sehr groß und die dicken Scheiben waren nach der Belichtung wie eine Nachtspeicherheizung. <BR> <BR>Darum verwende ich heute Standard-Scheiben aus Bilderrahmen mit den Maßen 15 x 21 cm und 2 mm Stärke. Diese gibt es ab und an sehr günstig in Baumärkten zu ca. 1 Euro. Sie sind natürlich nicht speziell UV durchlässig, deswegen muss man die Belichtungszeit etwas erhöhen. Die Scheiben sitzen spielfrei in einem einfachen selbst gebauten Alu-Rahmen (sowas läßt sich mit Standard Alu-Profilen aus dem Baumarkt leicht konstruieren). Der Andruck der Glasplatten auf die dazwischen liegende Platine geschieht gleichmässig an allen vier Seiten mittels Hirschmann Klemmen (die flachen teuren vom Conrad <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0>). Das funktioniert für meine Zwecke bis jetzt bestens. Aufgrund der starren Fixierung zerbröselt ab und an die Ecke einer Scheibe, da kommt einem aber der günstige Preis zu Gute. Sinn und Zweck des Rahmens ist u.A. das passgenaue Fixieren für doppelseitige Layouts, was sich im Gegenlicht exakt feststellen läßt (also nix mit Tasche oder Bohrlöcher etc.). Etwas Geschick brauchts natürlich trotzdem bei der Fixierung der zweiten Folie - die Gegenlichtkontrolle verrät aber vor jedem Belichten ob's deckt oder nicht (Jede Folie für sich natürlich wie schon erwähnt doppelt). <BR> <BR>Anbei und 'for your pleasure' ein kleines Bildchen mit der Digicam geschossen (wenn man genau hinschaut kann man das Billigmodell sogar erkennen ;)) <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/11047.jpg" alt="Belichtungsrahmen"> <BR> <BR>Gruß Gerd
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06.02.2004, 08:06
@Gerd, <BR>Deine Idee ist gut. Das mit den Bilderrahmenglas mache ich auch. Hatte mich Andreas mal draufgebracht, das die ja billig und dünn sind. Wie fixierst du deine Layouts? Die dürfen ja keinen 1/10mm verrutschen und wenn die Platte dazwischen liegt siehst du ja nix mehr oder druckst du dir auf die Ecken extra noch Passermarken? <BR>Auch mal von mir was. Ich habe mir auf anraten von Herrn Bungard im Baumarkt ne 15W gelbe Partyglühbirne gekauft. In ner Schreibtischlampe gestatte sie eine gute Beleuchtung beim arbeiten. Mit gedämpftem Tageslicht hatte ich da immer so meine Probleme. Die Lampe hat nen Abstand von 50cm beim Arbeiten. Auch nach einer Stunde Beleuchtung reagiert das LP Material nicht darauf. War bei mir übrigens mal die Ursache für fleckige Platten. Zuviel Sonne. Anfängerpech. In DDR gabs zwar Fotolacke, aber keine beschichteten Platten. Die Lacke waren für Siebdruck und quollen auf LP's auf. Für Elektroniker hat "Gesamtdeutschl." unbestrittene Vorteile....mal so am Rande. <BR> <BR>Gerd H
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06.02.2004, 11:53
<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/11052.jpg" alt="Rahmen"> <BR> <BR>das ist mein Rahmen, auch aus Billig 18*24 Bildhalterglas, und halt doppelseitig, zum Aufklappen, eine Seite mit festem Klebeband als Scharnier, unten die Metallecken aus PC-Slotblechen und eine Ecke, damit es für Euro und Doppeleuro passt. Dazwischen liegt eine Plexischeibe (stammt von einer alten Plattenspielerhaube). Ich mache das Glas mit ein paar Tropfen Spüliwasser (Netzungsmittel) feucht und pappe dann die Filme daran. Dann lege ich das auf den Leuchtkasten und rutsche sie passend hin. Danach kommt das Plexi weg und der Print dazwischen. Zwei Tesafilmstreifen halten das dann zu und das war´s.
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06.02.2004, 18:13
@Gerd H. <BR>Bei doppelseitigem Layout ist eine Seite ja frei wählbar und wird mit Tesa auf der unteren Scheibe fixiert. Die zweite Folie für die obere Glasplatte wird an den Seiten mit etwas Tesaband versehen, dessen Klebefläche nach oben gerichtet ist. Danach wird die zweite Folie auf die erste Folie aufgebracht und mit etwas Licht von unten zur Deckung gebracht. Jetzt kommt der heikle Punkt. Entweder mit einem sehr ruhigen Händchen einfach die zweite Scheibe von oben reindrücken (obere Folie haftet an der oberen Scheibe), im Durchlicht kontrollieren und falls nicht deckungsgleich das Ganze wiederholen. Oder vorher die zweite Folie an den Ecken minimal z.B. mit Ringbuch-Lochverstärker auf der unteren Folie fixieren. Beim Abziehen 'gewinnt' dann das nach oben gerichtete Tesaband und die zweite Folie haftet auf der oberen Scheibe. Stimmt die Deckungsgleichheit kann event. zusätzlich mit etwas Tesa die obere Folie befestigt werden. <BR> <BR>Das ganze funktioniert aber nur wenn die Scheiben spielfrei im Rahmen sitzen. Dazu bohrt man die Löcher in den Profilschienen etwas größer, so kann man beim Zusammenbauen oder nach einem Scheiben Neukauf noch leicht verschieben. M3 Gewinde erspart die Muttern. In die Seiten müssen mittig Kerben gefeilt werden, sonst greifen die Klemmen nicht. <BR> <BR>Ist das (doppelseitige) Layout auf beiden Scheiben fixiert und im Gegenlicht deckungsgleich, wird die obere Scheibe durch Druck von unten wieder herausgenommen (an einer Kerbe anheben) und die beidseitig von der Schutzfolie befreite Platine dazwischengelegt und anschliessend nacheinander belichtet. <BR> <BR>Die Platinen-Füllreste sind vor allem bei kleineren Platinen wichtig, da sich sonst die dünnen Scheiben durch den Druck wölben können. <BR> <BR>Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ein doppelseitiger Belichtungstest mit diesem Rahmen noch aussteht (das Deckungs-Prozedere hab ich aber schon mal durchgespielt - klappt also). Ich denke aber nicht dass Schwierigkeiten auftauchen. Einseitig gings jedenfalls hervorragend (keine Schatten o.ä.). <BR> <BR>Die Idee mit der gelben Lampe hab ich auch noch im Kopf. Bis jetzt hat mir zwar meine Jalousie und gedämpftes Licht gereicht, aber mal sehen. <BR> <BR>Gruß Gerd
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06.02.2004, 21:45
Was hält Ihr davon : <BR>Billig , gut , funktioniert ... <BR> <BR>Bilderglas und Wkz.-Koffer von Bauhaus . <BR>L-Lampen TL8W Philips . <BR>Belichtungsdauer 8-9 min. <BR> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/11058.jpg" alt="">
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06.02.2004, 21:47
Teil 2 : <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/11061.jpg" alt="">
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07.02.2004, 10:48
Ich würde zumindest die Innenseite des Koffers noch mit zerknüllter und dann wieder auseinandergezogener Alufolie auskleiden. Bei der Aktion mit nur einer Röhre hätte ich allerdings bei meinen Doppeleuros Bedenken bezüglich der gleichmässigen Ausleuchtung. <BR>Eine Bastelidee hätte ich allerdings auch noch: <BR>altes Scannergehäuse, CCD raus, CFL raus und eine leistungsstarke Röhre statt dessen einbauen. Dann mit uC den Schrittmotor ansteuern und den Schlitten während der Belichtung hin und her fahren. <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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07.02.2004, 11:21
Hatte ich zwar irgendwo schon mal gezeigt, aber bei Zeiten mach' ich ne' Würstchenbude auf und gebe schon jetzt mal meinen Senf dazu<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/blush.gif" border=0>. <BR> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/11076.jpg" alt="">
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07.02.2004, 12:04
@Andreas <BR>" <i>Bedenken bezüglich der gleichmässigen Ausleuchtung</i>" <BR> <BR>Das ist gar kein Problem . <BR>Der Abstand Platine-Röhre ist absichtlich so gross . <BR>Die Belichtungsdauer ist dadurch etwas länger . <BR>
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07.02.2004, 20:01
Auch Senf dazu (@Winni<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/rofl.gif" border=0>: <BR>Habe mir vor einiger Zeit nen einfachen, ganz normalen Gesichtsbräuner bei Ebay ersteigert (4 Röhren a' 15W), darüber nen Rahmen mit ner vollkommen normalen Glasplatte vom Glaser(kein Quartz oder irgend son "Apotheken- Zeugs"), allerdings mit 8mm, an diesem Rahmen per kleiner Möbelscharniere zum Zuklappen und Andrücken einen "Deckel". Einen programmierbaren Timer als Steuerung dran und fertig ist die Laube. Abstand Röhren- Glasplatte etwa 5cm, Röhren mit reflektierendem Material von unten her versehen. Mit C62 auf Papier ausgedruckt, mittels Kopierer auf Overheadfolie kopiert (Copyshop 55 cent/A4) und mit 50 sec. Bungardmaterial belichtet, beste Ergebnisse. Keine Doppelfolien etc! <BR>
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11.02.2004, 00:06
Bin wieder da. <BR>Danke für die vielen Tips. <BR>Mit dem Foliendruck muß ich noch experimentieren. Wird nicht so richtig schwarz. <BR>An den Beiträgen kann man erkennen daß der Erfindergeist doch noch nicht ausgestorben ist. <BR>Gruß aus Nürnberg <BR>Richard <BR>
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11.02.2004, 10:42
Oh haue, haue hah, hier habe ich aber was bei ebay gefunden. Sieht meinem Gerät verdammt ähnlich, bis auf den billigen Drehknopf<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/kiss.gif" border=0>. Die Firma heisst wohl Ultra Lux und... ich kenne die gar nicht, aber wie Kollege Zufall gelegentlich so spielt sehen beide Geräte irgendwie identisch aus<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/uhoh.gif" border=0>?! Hoffentlich verklagen die mich nicht wegen meines Plagiates..., mmh oder soll ich die verklagen weil ich meins zuerst gebaut habe<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/blush.gif" border=0>?! Bei den blöden Amis wäre das jetzt wirklich zu bedenken... <BR> <BR>Gruß Winnie <BR> <BR>Ups, jetzt hätte ich fast das Bild vergessen. <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/11142.jpg" alt="">
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