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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ISEL Vakuum UV Belichtungsgerät für doppelseitige PCBs



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19.01.2004, 02:13
Hallo, <BR>wer hat Erfahrungen mit dem ISEL Vakuum doppel UV Belichtungsgerät bei der Herstellung von doppelseitigen PCBs?? <BR>Wie funktioniert das Einpassen der beiden Layouts? <BR>und wie genau ist das? <BR>Danke <BR>Thomas

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19.01.2004, 19:35
Hallo Thomas, <BR> <BR>seit ca. 6 Jahren bin ich im Besitz eines Vakauum-UV-Belichtungsgerät von Ise... <BR>Ich belichte damit alle meine Prints. <BR>Bei meinem Gerät gibt es keine Möglichkeit den Film &#40;Layout&#41; zu Registrieren, ich muß auch die beiden Filme zu einer Filmtasche mit Tesa zusammen kleben. <BR>Verfahrensablauf: <BR>Print in Filmtasche, dann ins Belichtungsgerät Deckel zu, Vakauum einschalten und warten bis Unterdruck auf ca. 0.5 bar, dann Start Knopf dr&uuml;cken. Die Belichtungszeit f&uuml;r Bungard Positv Material ist bei mir 90 sek das wars dann. <BR>Ich denke zwar auch schon längere Zeit dar&uuml;ber nach wie man die Filme und die Platine mittels 3mm Stahlstiften 99.9 % Deckungsgleich registriert, mir ist aber noch nichts gescheites dazu eingefallen. <BR> <BR>Gruß <BR>Herbert

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20.01.2004, 13:43
Hallo Herbert, <BR>danke fuer deine Informationen. Ich bin jetzt etwas enttaeuscht von dem teuren Isel Geraet, was du mir da so beschreibst. <BR>Klappt das wenigstens mit den Layouttaschen zuverlässig? <BR>oder gibt es da ab und zu Platinen die nicht deckungsgleich sind? <BR>Dan brauche ich ja eigentlich keinen doppelseitigen Belichtungskasten , oder? <BR>Gruss <BR>Thomas

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20.01.2004, 20:01
Hallo Thomas, <BR> <BR>F&uuml;r die Filmtasche fräse ich mir aus Resten von Platinen Material ein L – Förmiges St&uuml;ck. <BR>&#40;Man kann aber bestimmt auch zwei Streifen aus Basismaterial nehmen und L – Förmig ausrichten&#41; <BR>Das sieht dann so aus <BR> <BR>| | <BR>| | <BR>| | <BR>| |_________________ <BR>|___________________| <BR> <BR>Auf jede Seite des L - St&uuml;ck kommt ein Film der nat&uuml;rlich exakt ausgerichtet werden muss und mit Tesafilm fixiert wird. Das geht eigentlich mit etwas Geduld recht gut. <BR>Dazwischen wird dann die Platine gelegt und belichtet. Die Deckungsgleichheit ist recht gut, aber 99.9 % habe Ich noch nicht geschafft. <BR>Damals als ich mir das Belichtungsgerät gekauft habe hatte ich auch die Vorstellung das die Registrierung der beiden Filme wesentlich komfortabler ginge. Meiner Meinung nach spricht f&uuml;r das Belichtungsgerät nur die einfachere Handhabung &#40;man braucht die Platine nicht wenden, ein einziger Belichtungsvorgang &#41; oder man macht Serienfertigung. <BR> <BR>Gruß <BR>Herbert <BR>

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22.01.2004, 00:16
Ich habe mal den Tip ausprobiert, den ein anderer Leser dieses Forums mal gegeben hat. Seinen Namen habe ich leider nicht mehr in Erinnerung, hoffe aber, das er damit einverstanden ist, dass ich seine Idee nocheinmal wiederhole. Ich habe sie momentan inder Erprobungsphase und berichte einfach mal. Allerdings braucht man einmalig eine Drehbank. Man drehe also auf ein 1cm Material ein 4-6cm langes St&uuml;ck auf genau 5,5mm runter. Dann schneidet man es von der 1cm Stange ab, aber so, dass noch ein paar mm von dem 1cm Material dranbleiben. Nun Spanne man dieses St&uuml;ck mit der 5,5mm Seite vorsichtig in die Spindel der Drehbank und drehe die 1cm Seite plan und möglichst d&uuml;nn. Falls durch die Spindel ein gewisser Teil des 5,5mm St&uuml;ckes beschädigt wurde, kann man den absägen, man braucht nur ca 2cm davon &#40;daf&uuml;r war der Überschuss gedacht&#41;. Man stelle sich 2 dieser St&uuml;cke her &#40;Bild&#41;. Nun nehme man ein ca 2cm breites und ca 10cm langes St&uuml;ck Platine und bohre im Abstand von 8cm zwei 5,5mm Löcher.&#40;Soweit mein Stand&#41; Nun sollte man sich zwei Plexi-Glas-Scheiben besorgen &#40;min 14&#42;20cm&#41; und in beide genau die gleichen Bohrungen mit selbem Abstand machen, wie bei der Platine &#40;Bild&#41;. Durch eine dieser Platten schiebe man die Drehteile hindurch, das sie nach oben zeigen. Das 1cm St&uuml;ck verhindert das Durchfallen. <BR>Wozu aber das Ganze? Ganz einfach: Ein Standart-B&uuml;rolocher locht Löcher von 5,5mm im Abstand von 8cm &#40;bitte nochmal kontrollieren, ich glaube es ist etwas mehr&#41;. Man lege also die Vorlagen auf einem Leuchttisch genau &uuml;bereinander, fixiere sie z.B. mit Tesa, loche sie an geeign. Stelle und löse das Tesa. Nun kann man das erste Layout mit seinen Lochungen &uuml;ber erste Scheibe legen. Die Drehteile gehen dabei durch die Löcher im Layout. Anschliessend f&uuml;ge man &uuml;ber die Drehteile, auf das erste Layout das St&uuml;ck vorgefertige Platine. Es dient als Abstandshalter. Daneben legt man die Platine, die man belichtgen will auf das Layout. Nun legt man das zweite Layout auf die Platine, die Löcher kommen wieder durch die Drehteile. Als letztes legt man die zweite Plexi oberdrauf. Das Ganze klemme man mit Klemmen zusammen und belichte. <BR>Das Plexi muss ich noch besorgen, ansonsten habe ich alles soweit wie beschrieben. Beim Nachbau bitte ich zu ber&uuml;cksichtigen, dass das bisher nur eine Idee ist und ich keine Ahnung habe, wie genau es wird. Ich habe auch festgestellt, dass nicht alle Locher sich an die Norm von 5,5mm halten, deshalb ausprobieren. Ich verwende einen Leitz-B&uuml;ro-Locher, wo ich den Abstand der Löcher stufenlos einstellen kann, deshalb bin ich mir bei den 8cm Abstand nicht so sicher. Es muss allerdings alles darauf abgestimmt sein; die Layouts d&uuml;rfen nicht die kleinsten Falten oder Wölbungen haben, wenn sie eingespannt sind. Das muss deshalb jeder so ausrichten, wie er lochen kann. Theoretisch m&uuml;sste dis Sache ganz genau sein, so genau, wie die Folien beim lochen &uuml;bereinander waren. Diese gehen bei den 5,5mm Stiften zwar stramm dar&uuml;ber, reissen aber nicht ein! Hoffe, dass ich das verständlich geschrieben habe und jemand damit etwas anfangen kann! <BR> <BR>Henrik<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/10804.jpg" alt="Doppel_Platine_Bild">