Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Emmissionskontrolle bei Röhrenbelichter
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10.12.2003, 14:12
Wie schon mal gesagt habe ich einen Welisch Euro Rapid 3000 Belichter mit 14 40 Watt superaktischen Röhren und das Problem das sich die Belichtungszeit gegenüber dem Isel Geräten zunächst nicht viel verbessert hat. Das lag allerdings daran das dieses Gerät im Keller steht wo es momentan nur 10 Grad ist. Nach einem kleinen Belichtungsmaraton waren auf einmal alle Platinen überbelichtet (Benutze Transparent). Eine Kontrolle verriet das jetzt doch die 60 Sekunden genügten wo zuvor 2.5 min angebracht waren. Woran ich nicht gedacht hatte war das Röhren generell etwas Zeit brauchen bis sie ihren volle Leutkraft entwickeln. <BR> <BR>Ich habe mir gedacht eine Emissionskontrolle zu bauen wie sie bei Bungard Geräten auch eingebaut ist. Fragen hätte ich weniger zur Schaltung sondern was bei den Rohren jetzt tatsächlich damit gemessen wird, ich denke mal die absolute Helligkeit, und ob ich unbedingt ein UV emfindliches Fotoelement brauche. Einen Wert zum Abgleich für die beste Belichtung bräuchte ich auch. <BR> <BR>Wr hat soetwas schon mal gebaut bzw weiß genau wie es funktioniert. <BR> <BR>MFG Maik
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16.01.2004, 17:43
Hi <BR>ich spiele auch schon mit dem Gedanken, eine Emissionskontrolle zu bauen. <BR>Über die Funktionsweise würde ich sagen, daß ein Lichtmengendosimeter ausreichend ist. <BR>Es könnte also die Lichtmenge neuer (bzw als gut ermittelter ) Röhren als Vergleichsmaß herangezogen und für künftige Belichtungsprozesse als Leitwert eingesetzt werden. <BR> <BR>Da der UV-Anteil in den Röhren im Zusammenhang mit dem sichtbarem Licht steht, würde viel für ein derartiges Messverfahren sprechen. <BR>Eine direkte UV-Messung schätze ich als nicht einfach ein. <BR> <BR>Schaltungen für LM-Dosimeter habe ich einige vorrätig. <BR> <BR> <BR>
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16.01.2004, 17:54
@MVDV, <BR>mit dem Gedanken habe ich auch schon mal gespielt. Wichtig wäre eine UV- empfindliche Diode zu finden, die nur den uns interessierenden Wellenbereich (360 - 420nm) auswertet. Sicher gibts ne Menge Diodenhersteller, aber das ist Zeitaufwendig da was passendes zu finden. UV- Filter aus der Fototechnik vor ne Breitbanddiode? Die machen auch kaum Angaben über genaue Wellenlängen. Wenn irgendeiner hier Diodentypen kennt die in das Spektrum passen, könnte man ja die Sache noch mal aufgreifen. <BR> <BR>Gerd H <BR> <BR>
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17.01.2004, 10:52
Hallo, <BR>ich habe einen Bungard Hellas Belichter. <BR>Die Lichtleistung wird über ein mit den Röhren in Reihe geschaltetes Amperemeter gemessen. <BR>Geht die Lichtleistung zurück, sinkt der Strom. <BR>Eine Auswertung durch IR Dioden gibt es nicht. <BR>Leuchtstoffröhren brauchen keine Anlaufzeit. <BR> <BR>MfG <BR>Dietmar <BR>
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17.01.2004, 11:35
Das mit keiner Anlaufzeit kann ich nicht ganz zustimmen, zumindest nicht wenn die Röhren nicht bei Betriebstemperatur gestartet werden was ja eigendlich nie der Fall ist. <BR> <BR>Ich habe auch die superaktischen Röhren TL20W/05 also die dicken Dinger von Philips die auch die Hellas hat. Bei mir werden die Dinger über Widerstände zum Glühen gebracht um schneller starten zu können dürch eine extra Vorrichtung. Wenn ich sofort richtig einschalte gibt es nicht nur die üblichen Startergeräusche sondern man kann sogar sehen wie einzelne Röhren heller werden. <BR> <BR>Das die Emissionskontrolle bei der Hellas den Strom misst ist sicher eine Art kompromiss, weil die sicher nicht jede einzelne Röhre messen, ansonsten wird da ja wahrscheinlich der Widerstand vom Glühdraht gemessen (Also über den Strom), bei meinen Vorheizwiderständen habe ich die Shunts ja sozusagen schon drin, brache ich nur naoch 14 mal ein Wechselspannungsgeber. Puhh. <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/crazy.gif" border=0> <BR> <BR>Mal sehen, zur Zeit scheint es mir wichtiger das noch unbeheizte Entwicklerbad auf Temperatur zu bringen. <BR> <BR>MFG Maik
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17.01.2004, 11:38
@Gerd <BR> <BR>Es gibt bei Reichelt UV Dioden, die sind zwar zum Leichten, lassen sich aber sicher auch umgekehrt mit entsprechender Verstärkung nutzen. Habe aber noch nie ausprobiert ob das geht.
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17.01.2004, 23:37
@MvDv, <BR>ich meinte eigendliche "echte" UV - Empfangsdioden. Hatte das Web ja schon mal abgesucht um überhaupt nen passenden Typ zu finden. Einige Hersteller haben da schon die Kennlinien mit bei. Im Schnitt sind die Dinger alle recht breitbandig. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn ich eine finden würde die ihr Maximum bei 380nm hätte. So eine habe ich aber eben noch nicht gefunden. Du hast ja selber richtig geschrieben, der Anlaufstrom und was ganz wichtig ist, nicht alle Röhren haben das gleiche Spektrum. Das ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Deine Idee zu messen ist also schon eine tolle Sache. Wenn dich die Eigenschaften von solchen UV - Röhren interessieren, kannst ja mal bei den Pflanzenzüchtern googlen. Die stellen da Versuche mit an. Ich hatte da auch schon bei den Uni's Fachrichtung Pflanzenzucht genaue Messungen gefunden. Die verraten nur nicht WOMIT sie gemessen haben. Über diese Seiten hatte ich auch herausbekommen, das in den Gesichtsbräunern die gleichen UV Röhren wie in den teuren Belichtern stecken. (Bei Ebay son Teil für 6 Eus ersteigert, geht wunderbar). Deine Idee ist sicher ausbaufähig, schon in Anbetracht, dass man damit ja auch andere UV - Quellen messen könnte. Nicht alle benutzen Belichter, UV - Glühbirnen uä könnte man damit ja auch messen. Wir müssten halt nur das relevante Spektrum, auf das die Platten reagieren herausfiltern oder eben Dioden benutzen, die das von vornherein für uns tun.
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18.01.2004, 00:04
Zur Zeit habe ich überhaupt keine Zeit mich darum zu kümmern, eine UV Diode ist schon bestellt, ich werde irgendwann mal probieren ob die auch als Sensor taugen. Schließlich haben diese Dioden nur ein Spectrum und dürften da auch ihr maximum haben. Laut Datenblatt bei 380 - 420 nm. So genau muss das ja auch nicht sein. 1.80€ ist da wohl unschlagbar.
Habe die UV Diode immer noch nicht bekommen, aber schon mal nen paar Messungen gemacht. Mal einfach eine Leucht-Diode als Solarzelle benutzt ergab das ein erstaunliches ergebnis. Je nach Licht (also Farbe) kam ein bis zu 150 mV ausschlag am Ossi. Laserlicht auf eine rote LED ergab sogar 300mV. Das reicht völlig um mit einem einfachen Mikofonverstärker auf einen gewissen Pegel zu kommen. Ein bißchen Filterung und "träge" machen wegen des Röhrenflimmerns und der Intensitätmesser müßte funktionieren. Mit den entsprechenden LEDs von Reichelt (390nm) sollte dann Tageslicht gefiltert und UV Licht optimal gemessen werden können. :)
@Gert.H
Mit dem Spectrum auf das die Platinen emfindlich regaieren könnte uns Her Bungard ja sicher helfen. Ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben das es im Bereich 350 bis 400 nm liegt
MFG Maik van der Velde
Das mit der UV-Diode(Reichelt) funktioniert (fast) super.
Die Spannung an der UV-LED habe ich mit einem OPAMP verstärkt und am Oszilloskop angesehen.
Test mit..
- anderer UV-LED: Spannung steigt ganz ordentlich an.
- Glühlampe: etwas Spannungsanstieg messbar
- Mischlichtlampe "Weinsberger Sonnenstrahler":
Beim Einschalten der Lampe nicht viel mehr Ansteig als bei der Glühlampe; wenn der Entladungsbogen dann nach ein paar Minuten aber loslegt, steigt die Spannung bis zum Maximalwert an. Halte ich nun eine Plexiglasscheibe dazwischen, sinkt sie wieder stark ab (Der Rest reicht aber auch noch, um eine Platine in 15s zu belichten, zusätzlich noch transparentes Papier).
Habe mir auch schon überlegt, den Ausgangswert zu integrieren, und so die genaue nötige Belichtungszeit zu bestimmen - mal sehen, ob mein Interesse noch lange genug anhält.
Einziges Problem bei der Sache: Das offene Bein der UV-LED fängt Störungen ein, welche ich zwar schaltungstechnisch und mit einem Blechgehäuse verringern konnte, die aber trotzdem noch sichtbar sind.
Einziges Problem bei der Sache: Das offene Bein der UV-LED fängt Störungen ein, welche ich zwar schaltungstechnisch und mit einem Blechgehäuse verringern konnte, die aber trotzdem noch sichtbar sind.
Das war zu erwarten, schon alleine die Röhren oder bei dir die Lampe geben ordendlich störungen ab. Eine Lösung könnte ein Vorspannung sein, oder soger in durchlassrichtung schwachen Strom. Dann wertet man alles danach aus. und nicht vom Nulpunkt. Ein Integrierglied (Tiefpass) dürfte ebenfalls helfen. Tageslicht läßt sich auch noch ausfiltern, Solche filter hat jede Fernbedienung vorne. Frage ist nur ob es UV durchlässt. Sicher ne Probiersache, aber ich denke das es nach wie vor sinnvoll ist.
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