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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Irgend eine gute Idee zu platinenherstellung?



Import-Script
14.01.2004, 16:20
Hallo zusammen <BR> <BR>habe da mal eine frage auch wenn das thema etwas abgegrast ist... <BR> <BR>hat Irgendjemand ein gute idee wie man platinen selbst herstellen kann ohne den schritt des belichten / entwickeln? <BR>hier wurde ja schon viel diskutiert aber ist da denn schon mal was gutes bei rausgekommen? <BR>bin halt noch am suchen habe auch schon einiges an vorschlägen von hier probiert aber da ist nichts dolles bei rausgekommen... &#40; toner transfer &uuml;ber katalogseiten usw.&#41; <BR> <BR>mfg andre

Import-Script
14.01.2004, 17:01
direkt auf die Leiterplatte ... <BR> <BR>a&#41; Aufreibe-Lötpunkte/Leiterbahnen <BR>b&#41; Filzstift &#40; Edding &#41; <BR>

Import-Script
14.01.2004, 17:06
die einzige art einen print herzustellen ohne belichten und entwickeln ist das fräsen. doch das ist teurer als das ätzen &#40;ausser du hast eine cnc fräsmaschine&#41;. du könntest auch versuchen deinen bahnen direkt auf das kupfer zu kleben und dann ätzten. kann mir aber nicht vorstellen, dass das scharfe konturen gibt und ist sicher auch aufwändig&#40;er&#41;. <BR>das normale ätzen &#40;belichten, entwickeln und ätzen&#41; tönt vieleicht komplizierter als es ist. <BR> <BR>gruss <BR>dr. joscht

Import-Script
14.01.2004, 20:15
naja <BR>habe das ja schon mal gemacht mit dem belichten, entwickeln. <BR>dachte halt es gibt da ne gute alternative zum dem drucken auf eine katalogseite und dann auf die platine b&uuml;geln... muß doch ne vern&uuml;nftige möglickeit geben den toner vom laser drucker auf die kupferschicht der platine zu bringen... <BR>das kann doch normal nicht so schwierig sein... <BR> <BR>mfg andre

Import-Script
14.01.2004, 21:04
Selbst wenn das klappt, wirst Du damit immer Zufallsergebnisse bekommen &#40;mal fehlt hier ein bißchen von der Leiterbahn, mal dort, mal klappts; liest man immer wieder&#41;. <BR> <BR>Das Belichten/Entwickeln ist doch der zeitlich mit geringste Aufwand. F&uuml;r ein gutes Layout sitzt man dagegen stundenlang vorm Rechner. Ist das Layout erstmal vorhanden, geht auch die Belichtung und das Entwickeln fix. Ätzen musst Du mit Deiner Katalogmethode ja ebenfalls. Gute Konturen bekommt man zwar auch mit Aufreibesymbolen hin &#40;hab ich ganz fr&uuml;her mal gemacht&#41;. Aber mit Reproduzierbarkeit ist da nichts und es dauert lange, bis die Symbole aufgebracht sind. Edding ist höchstens ein absoluter Notbehelf &#40;grausam ;&#41;&#41;. <BR> <BR>Nochmal, Reproduzierbarkeit ist mit der wichtigste Begriff. Nicht umsonst machen viele hier lange Belichtungsreihen und Ätzversuche, bevor die Sache läuft. Es ist erfahrungsgemäß ziemlich frustrierend auf brauchbare Zufallsergebnisse zu hoffen &#40;und auch teuer&#41;. <BR> <BR>Gruß Gerd

Import-Script
14.01.2004, 22:26
Ich hab in meiner Firma ne Fräse, das ist auch sehr m&uuml;hselig, ständig muß das Werkzeug gewechselt werden, das macht nur bei Prototypen Sinn. Das Problem mit dem Durchkontaktieren besteht genauso wie bei selbst geätzten Platinen. <BR> <BR>Bei PCB-Pool gibts die fertige Platine f&uuml;r 30 Euro je angemangenen Quadratdezimeter &#40;1-2 weitere gibts f&uuml;r die Hälfte dazu, wenn man möchte&#41; Doppelseitig, durchkontaktiert und verzinnt, da lohnt slbermachen kaum, wenn man nicht schon alles dazu hat. <BR> <BR>Aber es gibt doch auch Tintenstrahldrucker zum CD beschriften. Vielleicht kann man mit sonem Ding die Platine direkt bedrucken.

Import-Script
15.01.2004, 01:23
@alle, <BR>Edding ist nicht das gelbe. Das hatten wir aber alles schon mal. Wenn schon mit Hand, dann &#34;Staedler Permanetmarker rot&#34; seltsam, nur der Rote ist ätzfest. <BR>Es soll eine Layouttranferfolie von den großen Kriegern geben, die wird bedruckt und aufgeb&uuml;gelt. Hatte da schon mal was im Net gelesen. Wie gut die Folie aber ist? no Ahnung. Mich hatte schon der Preis abgeschreckt. Zum probieren zu teuer denke ich. <BR>uuuuuuuuuund, habe gerade mal in anderen Foren &uuml;ber Transferfolie nachgelesen. Keiner ist davon begeistert, zu teuer, geschmiere, Verzug, um nur einige Stichworte zu nennen. Die Idee ansich ist ja gut, nur scheint sich noch kein Hersteller ernsthaft mit dieser Materie beschäftigt zu haben. <BR> <BR>Gerd H <BR> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

Import-Script
15.01.2004, 07:20
hi <BR> <BR>zum ausprobieren: <BR>backpapier &#40;ist ja auf einer seite mit silikon beschichtet&#41; bedrucken &#40;seitenverkehrt&#41; und das ganze dann auf die platine aufb&uuml;geln. <BR>dann das papier wieder abziehen. <BR>der toner bleibt auf dem kupfer. <BR>besonders hochwertige ergebnisse sind aber nicht drin! <BR> <BR>nides

Import-Script
15.01.2004, 15:23
Das mit dem Tonertransfer funktioniert recht gut. Ich verwende daf&uuml;r immer die Reste von den Packetaufklebern &#40;also die Trägerfolie&#41; der deutschen Post. Lässt sich mit einem LJ6l recht gut bedrucken. Allerdings b&uuml;gel ich das Ganze nicht auf sondern schiebe es durch den Laminator. <BR> <BR>Nachteil ist, das beim Ätzen mit HCL&#43;Wasserstoffperoxid das Kupfer unter dem Toner leicht angeäzt wird. Wenn es aber mal ein schneller einseitiger &#40;zweiseitig hab ich nach vorherigem Bohren auch schon hinbekommen&#41; Prototyp sein soll, dann ist die Methode recht gut. <BR> <BR>Steffen

Import-Script
15.01.2004, 19:04
Habe das schon mit vielen sachen probiert <BR>extra mit tranferfolie von fa dusch mit der man den toner auf feste werkstoffe bringen kann.. das endete damit das ich meinen kyocera zerlegen mußte um das papier von der heizwalze zutrennen... <BR>mit normalen folien oder mit den katalogseiten wir es auch bei meinem drucker nichts da das &uuml;bertragene nicht wirklich kräfitg ist.... <BR>und das mit den kleber träger papier is auch nichts dann habe ich das layout auch noch auf den nächsten 10 ausdrucken oder es bröselt ab... <BR> <BR>na scheint ja irgendwie keinen anderen weg zugeben als &uuml;ber dieses belichten.... <BR>

Import-Script
15.01.2004, 20:40
Wenn das Ergebnis so gut ist wie z.B. mit dem Epson C62 auf Zweckform 2503 , <BR>nimmst Du dieses belichten und die Pantscherei mit Entwickler und Ätzsäure evtl. gerne in kauf ... <BR> <BR>siehe auch : <a href="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/9598.html?1068753818" target="_blank">http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4281/9598.html?1068753818</a>

Import-Script
16.01.2004, 23:54
Das Ergebnis kommt eben immer auf den Drucker an. Wie oben schon gesagt, der LJ6l bedruckt mir so ziemlich alles, ohne das der Toner im Drucker bleibt. Mit Katalogseiten habe ich aber keine Chance. Der Toner haftet so fest, das ein Transfer unmöglich ist. Mit den R&uuml;ckseiten der Packetaufkleber funktioniert aber alles bestens. <BR> <BR>Einen anderne Drucker m&uuml;sste man danach wohl erst einmal reinigen. <BR> <BR>Da hilft nur ausprobieren. F&uuml;r meine Layouts hab ich mir auch den C62 zugelegt. Aber wenn es mal schnell eine einseitige Prototypenplatine sein soll, dann gehe ich mal schnell zur Post&#40;und hole mir das kostenlose Transfermaterial wenn ich nicht noch was rumliegen habe&#41;. <BR> <BR>Ausdrucken, Platine säubern, Layout auflegen, durch den Lamminator schieben, ätzen.! Was einfacheres und schnelleres gibt es nicht. <BR> <BR>Nur zu blöd, das es unmöglich ist reproduzierbare Ergebnisse bei doppelseitigen Platinen zu erziehlen. Ein weiterer Nachteil ist der generelle Verzug des Trägermaterials bei Laserdruckern. <BR> <BR>Aber wie schon gesagt f&uuml;r den Hobbybastler eine sinnnvolle und g&uuml;nstige Alternative zum Belichten. <BR> <BR>Mit dem Transfermaterial muss man nur etwas herumprobieren. Auf keinen Fall sollte man irgendetwas teures kaufen. <BR> <BR>Steffen