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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Drucksenser und Druckgeber



Martin3110
28.06.2010, 13:09
Hallo,

Ich hoffe mir kann wer weiterhelfen.
Ein Bekannter hat einen Oldtimer mit einen anlagogen Drucksensor im Amaturenbrett.
Der Sensor müßte laut vorhandener Schaltung an zwei Drähten (+12V, Signal) angeschlossen werden.
Bei einem kommt eine fixe 12V Spannung heraus. Schließt man beide Drähte kurz so ist die Anzeige auf Maximum. Diese Wert bleibt angzeigt, auch wenn die beiden Drähte nicht mehr zusammen sind. Verindet man die Signalleitung mit Masse so wandert die Anzeige wieder auf Minimum. Die Signalleitung scheint auch eine Anzeigeabhängige Spannung herauszugeben (Maximum: Ca. 6V Minimum: Ca. 0V).

Wir haben jetzt einen Drucksensor bestellt.
Dieser verändert anscheinend seinen Widerstandswert bei Druckänderung und hat zwei Anschlüsse.
--> 10 Ohm
1 bar --> 110 Ohm

Wie kann diesen Sensor anschließen. Hat hier jemand Erfahrung?

gruss
Martin

Winne
28.06.2010, 13:33
da braucht es etwas konkreter Angaben

Typ Schaltbilder Fotos Datenblätter etc.

Sonst ist es wie im nebel durchs Gebirge fahren.

guidob
28.06.2010, 13:37
Hallo,

ich versuche mal zu sortieren: Im Amaturenbrett ist eine Druckanzeige
mit den Anschlüssen +12 V und Signal. Dann gibt es einen Sensor, der
sich wie ein varabler Widerstand verhält.

Wenn das stimmt, würde ich 12 V an der Anzeige anschließen, die
Signalleitung zum Sensor führen und den zweiten Sensoranschluss
auf Masse legen. Beim ersten Test vllt. zur Sicherheit noch einen
Reihenwiderstand von ca. 1 kOhm einbauen.

guidob

Martin3110
28.06.2010, 13:37
Genau so geht es uns. Wir haben da eine Anzeige, die wir zum Laufen bekommen wollen, Keine Unterlagen....
Könnte das überhaupt der richtige Sensor für die Anzeige sein?
Vielleicht ist es auch nur eine Kleinigkeit. Scheinbar funktioniert die Anzeige noch: zwei Drähte kurzschließen Maximum und eine Leitung gegen Masse Minimum

elmar
29.06.2010, 12:11
Hi,

normalerweise handelt es sich um eine Reihenschaltung aus Anzeige und Sensor. Sowohl die Anzeige als auch der Sensor stellen einen Widerstand dar und sind somit ein Spannungsteiler. Die Anzeige zeigt den fliessenden Strom an.

Damit man lieber eher gewarnt wird als nicht wenn was nicht stimmt (Kabel unterbrochen, Batteriespannung zu niedrig), sind die Anzeigen oft so ausgeführt, dass eine Unterbrechung oder mangelnde Stromversorgung die Anzeige ausschlagen lässt.

Bei einem Kühlwasserthermometer zeigt der Zeiger dann auf "heiß" wenn die Spannung fehlt, ein Kabel gebrochen ist oder die Batterie leer ist. Die Tankanzeige geht "normal" herum. Sollte also während der Fahrt die Tankuhr stark sinken und das Thermometer steigen, so wird die Batterie nicht geladen und die Bordspannung bricht gerade zusammen. Das passiert bei sehr alten Autos sehr schnell, denn die Ladekontrollampe erzeugt den initialen Erregerstrom des Generators. Ist sie kaputt, so funktioniert der Generator nicht und es gibt auch keine Warnung (da Lampe kaputt).

Bei der Druckanzeige bin ich nicht sicher. Ist die Leitung offen oder man verbindet beide Anschlüsse des Instrumentes mit "+", so geht die Anzeige in die Ruhestellung. Thermometer = "Heiß", Tankuhr = "leer". Klemmt man den zweiten Anschluß (über Bremslichtbirnchen) nach Masse, so hat man Thermometer = "Kalt", Tankuhr = Voll.

Gruß
Elmar