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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Laminat wieder enzfernen?



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07.01.2004, 22:21
Nun habe ich mit Laminat mein ersten Test gemacht. Eine beidseitige Platine &#40;war ein Fehlschlag eines fr&uuml;heren Versuches&#41; mit dem Aldi&#40;S&uuml;d&#41; Laminator und Bungard- Laminat beschichtet, belichtet, entwickelt und geätz. Herausgekommen ist eine ganz passable Platine. Kurz und gut, ich bin begeistert. Hatte es mir schwieriger vorgestellt. Nur einen kleinen Wehmutstropfen hat die ganze Sache: Das Laminat muss nun auch wieder herunter . Alle &uuml;blichen Mittel, welche ich bisher bei fotopositiv- beschichteten Platten verwendete, haben versagt. Mit welchem Lösungsmittel lässt sich das entfernen? <BR>mfg Holger

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07.01.2004, 22:34
Hi, <BR>nimm 10% warme Natronlauge &#40;natriumxydroxidlösung&#41; Platine ca 10 Min einweichen, absp&uuml;len, erledigt. <BR>Natriumhydroxidentwickler geht auch, etwas mehr in heißem Wasser lösen. <BR>Aceton m&uuml;sste auch gehen. <BR> <BR>Falls Du sowas nicht hast, nimm einfach Abflussreiniger und mache eine schöne Lösung davon, funktioniert genial! <BR>Gruß <BR>Tippfix

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08.01.2004, 21:04
HI, <BR>danke. Werd ich mir mal das nötige Equipement besorgen.

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10.01.2004, 00:11
Bei mir ging es am besten mit einem halben Liter heissem Wasser, in das 4 Esslöffel Waschpulver &#40;enthält Natriumkarbonat&#41; gelöst sind. Die Leiterplatte darin ca. 10-30 Minuten &#40;bis sich Laminat von selber abgelöst hat&#41; liegen lassen.

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11.01.2004, 09:06
Hi, habe einfach die Platine nach dem ätzen einfach nochmal in die Entwicklersoße gelegt, war eh zum entsorgen. Löste sich dann nach 20min auch auf. hab da aber noch eine andere Freage: Kann es seini, dass bei positiv beschichteten Platinen &#40;Bungard&#41; der Lack mit dem Entwickeln &#34;weich&#34; wird? Habe unmittelbar nach entwickeln geätzt &#40;Spr&uuml;hätzer beidseitig&#41;. Erziele damit aber vollkommen ungleichmäßiges Ätzbild. Es scheint so, als wäre der Ätzmittelstrahl so stark, dass er an einigen Stellen den Lack entfernt und dann ist alles weg, vorher war noch Lack vorhanden! Sollet man nach dem Entwickeln vielleicht die Platine trocknen oder etwas in der Richtung? Seltsamerweise sind auf diesen Platinen alle anderen Bereiche in hervorragender Qualität! Belichtung mit 4 UV- Röhrengerät &#40;Selbstbau aus UV- Gesichtsbräuner&#41; mit 2 min 20.

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11.01.2004, 16:30
Eventuell ist die Ätzbr&uuml;he verunreinigt durch Glasfaserpartikel oder eben einfach Dreck bzw Bohrspäne, Schlamm etc. <BR>Diese wirken dann wie ein Sandstrahl auf dem Lack. <BR>&#40;Atzmittel Eisen3chlorid??? &#41; <BR>Daher die ungleichmässige Ätzung und teilweise stellenweise hervorragende Qualität. <BR>Trocknen vor dem Ätzen ist nicht anzuraten, dadurch kann der Lack spröde werden und abplatzen. <BR>Es kann auch ein Entwicklungsfehler sein, das passiert häufig bei ruhender Entwicklerlösung. <BR>Also die Br&uuml;he immer schön schwenken oder besser mitn Pinsel arbeiten, falls in der Schale entwickelt wird. <BR> <BR>Das &#34;Weichwerden&#34; ist eindeutig eine zu hohe Konzentration an Entwicklersubstanz und / oder zulanger Entwickeldauer! <BR> <BR>Gruß <BR>Tippfix

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11.01.2004, 18:38
Also ich mach das mit Fotoschalen und dann schwenken, also auf die ganz einfache. Damit bei doppelseitigen die Platine nicht aufliegt bohre ich sie zuerst. Meine haben idR.an allen 4 Ecken Löcher - also nur die bohre ich; und das wenn die blaue Folie noch drauf ist. Gut entgraten danach, weil sonst die Glasplatte beim Belichten nicht aufliegt. Nach dem Belichten stecke ich Nylonschrauben durch die Löcher und mach das mit Muttern entsprechend passend, so dass die Platine in der Fotoschale sozusagen auf Stelzen steht. Dann kann nichts kratzen, auch wenn sich die Platine in der Schale beim Schwenken mal bewegt und die Br&uuml;he&#40;n&#41; kommen super gleichmässig an Ober und Unterseite. <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

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11.01.2004, 21:19
Hi, <BR>ich ätze mit Eisen3Chlorid. Könnte schon sein, dass sich da Schlamm angesammelt hat. Habe doe Röhren schon mal ausgebaut und gesäubert, darin hat sich trotz vertikaler Lage Schlamm abgesezt. Die Br&uuml;he d&uuml;rft alledings noch nicht verbraucht sein, sind fast 3,5 L Inhalt und so viel hab ich damit noch nicht geätzt &#40;lasse immer Masseflächen auf den Platinen stehen&#41;. Ich vermute eine zu starke Belichtung. Entwickelt waren die dinger in 20 sec., bestenfalls waren sie 1 min im Entwickler, allerdings stärker konzentriert als Bungard empfielt. Laut Herrn Bungard soll das allerdíngs nichts ausmachen. &#40;Etwa 20% weniger Wasser&#41;. Muss doch noch ne Versuchsreihe machen. <BR>Gr. Holger