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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Test: C62 vs. Laser



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16.11.2003, 22:26
Moin! <BR> <BR>Nachdem ich hier als stiller Mitleser so einige interessante Informationen gefunden habe, möchte ich mich doch mal revanchieren. Ich habe ein Testlayout erstellt und auf verschiedenen Druckern ausgedruckt, belichtet, geätzt und die Platinen eingescannt. <BR> <BR>Nun denn, es treten gegeneinander an: <BR> <BR>- HP Laserjet 6P, 600dpi auf Transparentzeichenpapier <BR> <BR>- HP Laserjet 4000, 1200dpi auf Transparentzeichenpapier <BR> <BR>- Epson Stylus C62 auf Zweckform Folie 2502/2503 <BR> <BR>Im Laser hat Transparentzeichenpapier den Vorteil gegen&uuml;ber Folie, daß auch größere Flächen schön gleichmäßig schwarz werden &#40;nicht aufbrechen&#41;, daß es sich weniger verzieht, und dabei doch wesentlich glatter ist als Papier, also feinere Strukturen möglich sind. <BR> <BR>Es hat sich gezeigt, daß die Leiterbahnen von allen Druckern etwa 1-2mil breiter ausgedruckt werden als in Eagle. Ich weiß nicht, ob das ein feature in Eagle sein soll, um Unterleuchtung und Unterätzung zu kompensieren, oder ob es an den Treibern und Druckern liegt. Daher habe ich die Leiterbahnen in Eagle entsprechend verkleinert, so daß bei feinen Strukturen mit Leiterbahnbreite gleich Zwischenraum diese im gedruckten Layout auch gleich aussehen. <BR> <BR> <BR> <BR><b>Deckung:</b> <BR> <BR>Schon auf den ersten Blick wurde deutlich, daß die Laserdrucker zwar eine schön gleichmäßige Schwärze aufs Transparentzeichenpapier bringen, der C62 jedoch noch um ein vielfaches satter druckt. Das hätte ich von einem Tintenstrahler wirklich nicht erwartet! Ob die Verhältnisse unter UV genauso aussehen, vermag ich nat&uuml;rlich nicht zu sagen. <BR> <BR> <BR> <BR><b>Verzug:</b> <BR> <BR>Ein in Eagle 100mm großes Quadrat wurde ausgedruckt und mit einem Stahlmaß vermessen. Die Abweichungen betragen &#34;nach Auge&#34;: <BR> <BR>- Laser 600dpi: -0,2mm hoch / &#43;0,1mm quer <BR> <BR>- Laser 1200dpi: &#43;0,5mm hoch / &#43;0,2mm quer <BR> <BR>- Stylus C62: -0,1mm hoch / &#43;0,1mm quer <BR> <BR>Die Ergebnisse decken sich mit meinem Gef&uuml;hl, daß das Papier im 1200dpi Laser deutlich mehr &#34;gegrillt&#34; wird als im 600dpi Laser. Völlig frei von Verzug scheint aber auch der C62 nicht zu sein. Zwar sind die 0,1mm eine reine Schätzung, wie gesagt nach Auge, die Abweichung gegen&uuml;ber den 100mm auf dem Stahlmaß ist jedoch recht deutlich vorhanden - und mein Vertrauen in das Stahlmaß recht groß, vor allem wird es seine Länge kaum zwischen der &#34;hoch&#34;- und der &#34;quer&#34;-Messung ändern, und schon gar nicht reproduzierbar :-&#41; <BR> <BR> <BR> <BR><b>Belichten, Entwickeln, Ätzen:</b> <BR> <BR>Die ausgedruckten Layouts habe ich belichtet auf Bungard Platinenmaterial mit 35µ Cu und Fotopositivbeschichtung. Hierzu habe ich einen schon recht betagten Röhrenbelichter mit Vakuumrahmen &#40;Walter Lemmen Aktina S40&#41; benutzt, bei Transparentzeichenpapier mit doppelter Belichtungszeit wie bei Folie. <BR> <BR>Entwickelt wurde &#34;von Hand&#34; in einer Schale, NaOH, immer schön schwenken und hin und wieder leicht mit dem Finger &#40;Latexhandschuhe&#41; &uuml;ber die Platine streichen. <BR> <BR>Geätzt habe ich in einer ebenfalls schon etwas älteren Eisen-III-Chlorid Blubbermaschine, der Schaum lief entsprechend den Bildern von links nach rechts &uuml;ber die Platinen. <BR> <BR>Eingescannt habe ich die Platinen mit einem 1200x600dpi Scanner, reflektiv plus Baustrahler von oben. <BR> <BR> <BR> <BR><b>Erster Vergleich:</b> <BR> <BR>Kommen wir endlich zu den Bildern. Die jeweils obere Struktur &#40;schmaler werdende Bahnen und Zwischenräume&#41; werde ich &#34;Fächer&#34; nennen, die mittlere &#40;schmaler werdende Bahnen&#41; &#34;Positivkeil&#34;, und die untere &#40;schmaler werdende Zwischenräume&#41; &#34;Negativkeil&#34;. <BR> <BR><a href="http://home.arcor.de/sleepyguy/leiterplatten/1.jpg" target=_top>http://home.arcor.de/sleepyguy/leiterplatten/1.jpg</a> <BR> <BR><b>Laser 600dpi</b> <BR><u>Fächer:</u> Gleichmäßige Strukturen bis 10mil, etwas ungleichmäßig bei 8mil, erster Schluss bei 7mil, keine Chance ab 6mil. <BR><u>Positivkeil:</u> Gleichmäßige Bahnen bis etwa 4mil <BR><u>Negativkeil:</u> Erster Schluss bei 4mil. Bis etwa 2mil sind die Zwischenräume noch leicht an- aber nicht freigeätzt, im Layout erscheinen diese Bereiche grau. <BR>Das &#34;Loch&#34; bei 7mil in der dritten Leiterbahn der Negativkeile ist im Layout nicht vorhanden. Keine Ahnung, woher das kommt. <BR> <BR><b>Laser 1200dpi</b> <BR><u>Fächer:</u> Gleichmäßige Strukturen bis 8mil, etwas ungleichmäßig bei 6mil, erster Schluss bei 5mil, keine Chance ab 4mil. <BR><u>Positivkeil:</u> Gleichmäßige Bahnen bis etwa 2-4mil <BR><u>Negativkeil:</u> Erster Schluss bei 4mil. <BR> <BR><b>Stylus C62</b> <BR>Hier fällt die Beurteilung etwas schwerer, da die schrägen Kanten etwas stufiger aussehen als beim Laser. Nicht gröber, sondern schärfer. <BR><u>Fächer:</u> Gleichmäßige Strukturen bis 8mil, eben recht kantig bei 6mil, erster Schluss bei 4mil. Darunter sind sie zwar - anders als bei den Lasern - noch erkennbar, aber nicht mehr brauchbar. <BR><u>Positivkeil:</u> Gleichmäßige Bahnen bis etwa 2mil <BR><u>Negativkeil:</u> Erster Schluss bei 5-6mil. Darunter sind die Zwischenräume nur noch angeätzt. Im Layout sind sie super fein bis 2mil. Diese Platine hätte wohl noch eine Minute im Blubbermat gebraucht. <BR> <BR> <BR> <BR><b>Zweiter Vergleich:</b> <BR> <BR>Hier haben wir mal ein paar reale Leiterbahnen im direkten Vergleich. <BR> <BR><a href="http://home.arcor.de/sleepyguy/leiterplatten/2.jpg" target=_top>http://home.arcor.de/sleepyguy/leiterplatten/2.jpg</a> <BR> <BR><a href="http://home.arcor.de/sleepyguy/leiterplatten/3.jpg" target=_top>http://home.arcor.de/sleepyguy/leiterplatten/3.jpg</a> <BR> <BR><b>Laser 1200dpi</b> <BR>Schaut sehr gut aus bis 8mil, bei 6mil werden die Abstände schon etwas unregelmäßig. 4mil unbrauchbar. <BR> <BR><b>Laser 600dpi</b> <BR>Ebenfalls gut brauchbar bis 8mil. Auch 6mil sehen noch gut aus - das ist aber Zufall! Hier schlägt die Quantisierung des Druckers erbarmungslos zu, 6mil sind auf einem 600dpi Laser gerade mal 3,6 Punkte. Aufgrund der krummen Zahl hängt es von der Position der Leiterbahn ab, ob sie 3 oder 4 Punkte breit wird, und bei derart kleinen Werten macht das einen gewaltigen Unterschied. Das gleiche Layout, als ganzes etwas verschoben, brauchte völlig unbrauchbare Ergebnisse bei 6mil. <BR> <BR><b>Stylus C62</b> <BR>Super bis 8mil, die Bahnen sind beim Ätzen ein wenig d&uuml;nn geworden, auf der Folie sehen sie schöner aus. 6mil - was ist denn hier passiert? Schaut Euch mal die mittlere Bahn an: völlig schief! Trotzdem, brauchbar ist sie noch, und schlechter als hier sah es in anderen Ausdrucken auch nicht aus. 4mil - was soll ich sagen? Ich kann weder eine Unterbrechung noch einen Kurzschluss erkennen. Eine ganze Leiterplatte in diesen Strukturen möchte ich aber nicht machen, jedenfalls nicht ohne nachträglichen Test. 3mil sind kaputt. <BR> <BR> <BR> <BR><b>ZUSAMMENFASSUNG:</b> <BR> <BR>Bis etwa 8mil bringt selbst der HP Laserjet 6P mit 600dpi feine Ergebnisse. Bei feineren Strukturen gerät es zum Gl&uuml;chsspiel, je nach Rasterung - und eine funktionierende Eurokarte in 6mil wird zum sechser im Lotto. <BR>F&uuml;r TQFP mit 0,5mm Pinraster &#40;entsprechend 10mil Leiterbahnen und Abständen&#41; ist der Drucker aber nicht ausreichend, da die Pads größer sind als die Zwischenräume. 0,8mm Pinraster sollten kein Problem sein. <BR> <BR>Mit dem HP Laserjet 4000 mit 1200dpi sind ebenfalls Strukturen bis 8mil recht entspannt machbar. Auch 6mil sehen noch recht gut aus, eine sorgfältige optische Kontrolle sollte man der Leiterplatte aber schon gönnen. <BR> <BR>Der C62 hat mich sehr &uuml;berrascht, eine solche Qualität hätte ich von einem Tintenstrahldrucker absolut nicht erwartet. Respekt! Wäre da nicht diese seltsam schiefe Leiterbahn im 6mil-Layout &#40;das kann doch keine Rasterung sein, das Raster scheint viel feiner&#41;, w&uuml;rde ich hier schreiben: Entspannt bis 6mil. Und die 4mil sehen auf der Folie aus wie die 6mil auf der Leiterplatte, hier ist wohl mein Ätzprozess nicht mehr mitgekommen. Zugegeben - die Leiterbahn ist auch nur noch 3mal so breit wie dick. Machbar mögen die 4mil noch sein, allerdings mit stark reduziertem Spaßfaktor. <BR>Nachteilig sei allerdings zu erwähnen, daß die Folie recht gerne Staub anzieht und die Tinte noch längere Zeit sehr klebrig ist - mit Abwischen geht da nix! <BR> <BR> <BR>Nun, der Stylus C62 hat deutlich die feinsten Strukturen erzeugt, so fein jedenfalls, daß die Folie nicht mehr das schwächste Glied in meiner Kette zwischen eagle und der fertigen Leiterplatte ist. Wem allerdings Strukturen bis 8-10mil reichen, und wer Zugriff auf einen Laserdrucker jenseits der 300dpi hat, der sollte sich die Anschaffung gut &uuml;berlegen. Die Folien sind nicht grad billig &#40;im Vergleich mit Transparentzeichenpapier&#41;, Toner trocknet nicht ein, und die Tinte &#40;Original Epson, nur schwarz, bei Reichelt&#41; kostet satte 32,50. F&uuml;r mich stand die Entscheidung allerdings fest, da ich demnächst ein wenig mit Lötstoppmaske experimentieren möchte, und da lässt sich eine klarsichtige Folie nat&uuml;rlich besser auf der Platine positionieren als das milchige Transparentzeichenpapier. <BR> <BR> <BR>So, ich hoffe, Euch hats genauso viel Spaß gemacht wie mir, <BR>Gruß, Michael. <BR>

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16.11.2003, 22:38
Hallo Michael <BR> <BR>Gratulation - damit hast Du Dir einen festen Platz in meinem Herz erobert ! <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-&#41;" BORDER=0> <BR> <BR>Ich w&uuml;rde Deinem Test eigentlich nur noch eine Bemerkung hinzuf&uuml;gen wollen. <BR> <BR>Die deutlich bessere Deckung &#40;schwärzung&#41; des C62 wirkt sich bei beschichtetem Material noch nicht so aus. Bei Photoresist macht sie aber den Unterschied zwischen Erfolg und nicht Erfolg! <BR> <BR>Ansonsten - danke f&uuml;r diesen Test. Solche Dinge brauchen nämlich doch ganz h&uuml;bsch Zeit und nicht jeder hat die! <BR> <BR>Markus

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16.11.2003, 23:11
Hi Markus, dankeschön! <BR> <BR>Mit Photoresist hab ich noch keine Erfahrung. Wo liegt da der konkrete Unterschied, ich meine, warum reagiert er anders? <BR>Das mit der Deckung ist allerdings schon ein mächtiger Unterschied, leider konnte ich das nicht einscannen - jedenfalls sind meine Versuche mit der Baustrahler-Durchlicht-Einheit :-&#41; da gescheitert. <BR> <BR>Nun, testen wollt ichs ohnehin mal, wie gesagt, demnächst muss ich wohl mal was mit Lötstopp machen, und da ist Folie angenehmer. Und Folie im Laser halte ich f&uuml;r unbrauchbar. Gl&uuml;cklicherweise hab ich auf Arbeit die Möglichkeit, &#34;mal eben&#34; eine Platine zu machen, ohne vorher groß Chemie ansetzen zu m&uuml;ssen oder Geräte umherzuwuchten. Letztendlich war das Einscannen und Schreiben die meiste Arbeit :-&#41; <BR> <BR>Gruß, <BR>Michael.

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16.11.2003, 23:41
Naja, mit Photoresist kriegst Du einfach noch präzisere Strukturen hin. Das Zeug ist VIEL lichtempfindlicher als beschichtete Platten. Ich habe es auf jeden Fall auch mit tagelangem Probieren nicht hingekriegt mit Transparentpapier und dem Laser Photoresist zu belichten. Allerdings habe ich auch ein recht starkes Belichtungsgerät. <BR> <BR>Um Dir einen Idee zu geben. Mit Transparentpapier belichte ich beschichtete Platten 90 Sekunden. Mit Laminat &#40;Photoresist&#41; und Zweckform noch ganze 15 Sekunden... <BR> <BR>Ich denke f&uuml;r Dich wäre so ein Versuch mit Photoresist schon was Wert. Das ist nämlich nochmal ein Quantensprung! <BR> <BR>Markus

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17.11.2003, 00:24
Hm, aber ist die absolute Lichtempfindlichkeit nicht eher nebensächlich? Wesentlicher sollte doch die Steilheit sein, also wenn ich bei konstanter Belichtungsdauer die freien Flächen frei bekomme, wieviel Absorption brauche ich dann f&uuml;r die Leiterbahnen.. Beschichtete Platten scheinen da ja sehr steil zu reagieren, praktisch digital, Lack da oder Lack weg :-&#41;. Sonst könnte man ja mit relativ niedrigem Kontrast nicht noch ordentliche Platinen machen. <BR> <BR>Feinere Strukturen: Ich glaube, im Moment brauche ich das noch nicht, nächstes Ziel ist erstmal TQFP mit 0,5mm Pinraster, samt Lötstopplack. <BR> <BR>Mal ne Frage: <BR>Wie macht man eigentlich Multilayer? Chemische Durchkontaktierung brauch ich erstmal nicht, nur hin und wieder wärs schon ganz schön, bei doppelseitigen Platinen noch eine GND- &#40;und evtl eine 5V-&#41;Layer zu haben, die dann per Hand kontaktiert werden kann. Gibts da Kupfer zum Laminieren? Und was kommt zwischen die Layers? <BR> <BR>Gruß, <BR>Michael.

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17.11.2003, 09:47
Hi Michael, <BR> <BR>Super Test, hast die <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" border=0><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" border=0><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" border=0> redlich verdient ! <BR> <BR>Dann kann ich meinen C62 ja behalten <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/proud.gif" border=0> <BR> <BR>Detlef <BR> <BR>

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17.11.2003, 17:26
@Michael <BR> <BR>Naja, wenn Du nicht mehr kurz genug belichten kannst ist&#39;s schon nicht nebensächlich. Weist, nachdem ich drei Tage lange probiert habe, es aber dann mit dem 62C auf Anhieb geklappt hat war bei mir meine Testlust irgend wie weg und ich war einfach mal happy dass alles nun klappt. <BR> <BR>Du solltest echt mal mit Photoresist probieren. Wenn Du so feine Dinge machen willst wirst Du begeistert sein. <BR> <BR>Zum Multilayer: Ohne durchkontaktieren kannst Du das vergessen. Ich habe schon diverse recht ausf&uuml;hrliche Anleitungen ins Netz getippt. Eine ist hier im Batronix, eine andere im Microcontroller Forum. Ich denke die solltest Du leicht mit einer Stichwortsuche in diesen Foren finden. Wenn nicht lass es mich wissen. <BR> <BR>Markus <BR>

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17.11.2003, 22:36
Hatte mir ja auch den C62 gekauft. Hatte damit meine Layouts auf Tranparentpapier gedruckt. Ging auch ganz gut. Nun war die Originla Epson Patrone alle und ich hab eine No-Name eingesetzt. Seit dem kann ich das mit dem Transparentpapier vergessen. Die Tinte verläuft,, als wäre das Papiet ölig. Auf Normalpapier erreiche ich jedoch einen Ausdruck, der unglaublich stark deckend ist &#40;Einstellung nur Schwarz auf Transparent, Kontrast auf &#43;20%, normale Auflösung, kein Schnelldruck&#41;. Davon kann ich mir super Kopien im Copyshop machen. Allerdings ist mir halt der Umweg dar&uuml;ber machnmal etwas lang. Deshalb werde ich wohl wieder original Epson besorgen. <BR>Soviel zu dem Drucker. Von Waldemar habe ich nun ein bisschen Laminat zum experimentieren bekommen. Ist das richtig, muss mit negativer Vorlage belichtet werden. Habe hier das halbe Forum nach alten Treads abgeklappert und auch bei Bungard auf die Seite geschaut. Konnte nichts dar&uuml;ber finden. Vielleicht äußert sich da mal jemand dar&uuml;ber. &#62;Markus? <BR>Gr. Holger

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17.11.2003, 22:59
das laminat ist negativ, bungard hatte auch mal links zu der bearbeitungsvorschrift hier irgendwo im forum gepostet... kannst ja mal nach LP_AN_D.pdf suchen <BR> <BR>LameM <BR> <BR>ps.: www.bungard.com/downlods/lp_an_d.pdf

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18.11.2003, 22:19
Hi Markus! <BR> <BR>&#62; Naja, wenn Du nicht mehr kurz genug belichten <BR>&#62; kannst ist&#39;s schon nicht nebensächlich. <BR> <BR>Wof&uuml;r gibts Graufilter :-&#41; <BR> <BR> <BR>&#62; Du solltest echt mal mit Photoresist probieren. <BR>&#62; Wenn Du so feine Dinge machen willst wirst <BR>&#62; Du begeistert sein. <BR> <BR>&#34;so fein&#34; ist tqfp 0.5mm - und das sieht auf Positivplatten eigentlich nicht &uuml;bel aus. Irgendwie wunderts mich allerdings schon, daß das Laminat feinere Strukturen machen soll, wo es doch dicker ist &#40;?&#41;. <BR> <BR> <BR>&#62; Zum Multilayer: Ohne durchkontaktieren kannst <BR>&#62; Du das vergessen. <BR> <BR>Ich dachte mir, besser als meine Sandwiches w&uuml;rds allemal... Da hab ich aber noch nicht gewusst, daß Du auch nur d&uuml;nne Leiterplatten zusammenbappst. Ich dachte, da käm auf die Platine noch ne d&uuml;nne Isolierschicht und ne weitere Kupferschicht drauf. <BR> <BR>&#62; Ich habe schon diverse recht ausf&uuml;hrliche <BR>&#62; Anleitungen ins Netz getippt. <BR> <BR>Gefunden! Allerdings im Thread &#34;Auflösung - 18u Material???&#34; - da hab ich nat&uuml;rlich als letztes gesucht :-&#41; <BR> <BR>Gruß, <BR>Michael.

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19.11.2003, 07:59
Also wenn ich mich jetzt recht erinnere, hatte Herr Bungard schon mal eine Aussage bzgl. der maximal möglichen Auflösung von Fotolack und Laminat hier reingestellt. <BR> <BR>Die maximale Auflösung des Fotolackes war demnach besser als die des Laminats. <BR>Das die Ergebnisse mit dem Laminat besser sind als mit den positiv beschichteten Platinen kann ich nicht bestätigen. <BR>Ich w&uuml;rde sagen beide sind gleichwertig. &#40;bei meinen bisherigen Platinen, 0,2mm Bahnen bei 0,2mm Abstand&#41;. <BR> <BR>Der entscheidende Vorteil des Laminates ist aber die einfache Möglichkeit der Neubeschichtung. Die relativ kurze Belichtungszeit ist auch nicht verkehrt. Bei mir reichen 10s &#40;incl. Start der Leuchtstoffröhren&#41; aus. <BR> <BR>Steffen

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19.11.2003, 09:45
@Michael, @Steffen <BR> <BR>Naja, ich habe ganz klar hier die Erfahrung gemacht dass es mit Laminat VIEL besser geht. Vermutlich liegts daran dass das Laminat besser am Kufper haftet. D.h. bei beschichteten Platten hatte ich viel mehr Probleme mit wirklich feinen Strukturen. Laminat wieder abmachen muss ich eigentlich praktisch nie - ist aber nat&uuml;rlich eine gute R&uuml;ckversicherung wenns wirklich mal in die Hosen geht. <BR> <BR>Bei mir kommt nat&uuml;rlich dazu dass beim chemischen durchkontaktieren Photolak schon rein desshalb ausscheided weil sonst die Löcher der Durchkontaktierungen offen blieben und das galvanisch aufgebaute Kupfer beim Ätzen gleich wieder weggeätzt w&uuml;rde. <BR> <BR>Nochmals, ich persöhnlich habe den Einsatz von Laminat als Quantensprung empfunden und ich kann dazu auch sagen dass es diesbez&uuml;glich andere ebenso erlebt haben. Also am Besten einfach mal ausprobieren! <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-&#41;" BORDER=0> <BR> <BR>Markus

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24.11.2003, 19:21
Tinte vs. Laser <BR> <BR>Hi @all <BR> <BR>Habe mit meinem Epson Photo 750 beste Ergebnisse <BR>auf Folie. Ich persönlich verwende allerdings 2 Lagen &uuml;bereinander wegen besserer Deckung. <BR> <BR>Gruß <BR>ennimann

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27.11.2003, 23:32
Hallo, <BR>hier wiederhole ich eine Aussage aus demselben Forum unter dem Thema ich bräuchte/ich hätte: <BR> <BR>Der Positiv-Fotolack erlaubt eine wesentlich feinere Auflösung, aber man hat halt pro Platte nur ein &#40;max. zwei&#41; Versuche, wenn die Belichtungszeit nicht stimmt. <BR> <BR>Ein Argument f&uuml;r dieses Material ist die halbierte Ätzdauer und der halbe Chemikalienverbrauch f&uuml;r das Ätzen. <BR> <BR>Das Selbstlaminieren hat seinen Grund eigentlich nur bei der Selbst-Durchkontaktierung, ansonsten ist der Aufwand im Vergleich mit den Möglichkeiten eher d&uuml;rftig. Die Linienauflösung beim Laminieren ist um den Faktor 2 schlechter. 18 mm Kupfer und selbst laminieren ist vom Ergebnis also so wie 35 µm und positiv beschichtet. <BR> <BR>Zusatz: <BR> <BR>Vor dem Ätzen gemessen, kann man mit dem Positivlack und unserem Belichtungsgerät eine Auflösung von besser als 30 µm auf Kupfer erzeugen. Die geätzte Auflösung ist dann etwa 2xKupferauflage. Mit dem Laminat kann man aufgrund seiner Dicke und der resultierenden Unterstrahlung nur etwa 150 µm sicher abbilden. Das Ergebnis der Belichtung und Entwicklung vor dem Ätzen nachmessen: Leiterbahnbreite muß mit Vorlagenbreite identisch sein &#40;,,,&#41; <BR> <BR>Zum Thema Drucker: Ich habe in diesem Forum schon einmal &#40;vergrößerte&#41; Scans von Vorlage &#40;Pergamentpaier&#41; und geätzter Platte gepostet, die waren mit 600 dpi auf HP LJ 6L erzeugt, und 0.1 mm Bahnen und Abstand sind dauerhaft kein Problem. Ich kann dem Glaubenskrieg da nicht mehr folgen, und wenn es einer profimäßig braucht, dann doch lieber zum Satzbelicher, oder zum Dienstleister, z. B. mkd-kramer.de <BR> <BR>CU

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01.12.2003, 09:08
Moin! <BR> <BR>LJ6L ist dieser ganz einfache GDI-Drucker, oder? <BR>Bei meinem 6P, inzwischen per PostScript-Modul zum 6MP aufger&uuml;stet, waren die 4mil = 0.1mm Strukturen bereits auf dem Transparentpapier &#40;und das war ziemlich glatt, auf Normalpapier sahs noch schlimmer aus&#41; nur Fliegendreck. Zugegeben: Mit auf maximal gestelltem Tonerauftrag, was anderes hab ich nicht probiert. Hat mich auch nicht weiter verwundert, immerhin sind 4mil bei 600dpi gerade mal noch 2,4 dots. Umso erstaunlicher, daß es mit dem 6L machbar ist. <BR> <BR>Gruß, <BR>Michael. <BR>

Import-Script
01.12.2003, 10:39
@alle, <BR>es ist sicher schön zu wissen, was alles so erreichbar ist. Meine Frage bei dem ganzen Thema, welcher Bastler braucht &uuml;berhaupt 10µ Leiterbahnen? Bei durchkontaktierten Platten gehe ich ja noch mit, das macht Sinn. Bei Feinstleitertechnik verstehe ich das ganze nicht mehr so richtig. Ich persönlich betreibe das als Hobby und gestalte meine Layouts entsprechend. Welche &#34;Projekte&#34; zieht ihr denn da durch, die solche Präzision verlangen? Miniaturisierung auf Teufel komm raus, steht denn da der Aufwand noch im Verhältnis zum Nutzen? Es wäre sicher schön, wenn auch mal einer &uuml;ber ein fertiges Projekt berichtet. Da w&uuml;rde ich auch begreifen, wozu diese &#34;Homemade- Feinstleitertechnik&#34; zu gebrauchen ist. <BR> <BR>Gerd H

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01.12.2003, 14:32
Hi! <BR> <BR>4mil sind ca. 0,1mm, also 100µ, nicht 10µ. <BR>Ich hab demnächst ein Projekt mit einem FPGA, und bei entsprechender Größe gibts den leider nicht bedrahtet oder im PLCC, sondern außer in ballgrid &#40;bääh&#41; nur im TQFP mit 0.5mm Pinraster - also 0.3mm Pads und 0.2mm Zwischenraum. Sicher, 0.2mm sind nicht 0.1mm, aber wenn ich eine Testreihe mache, dann mache ich sie doch so fein, daß ich die Grenze des machbaren auch sehe. Außerdem fand ichs einfach interessant herauszufinden, was mit relativ einfachen Mitteln noch so machbar ist. <BR> <BR>Das mit dem FPGA ist nicht Hobby, sondern Arbeit. Doch wenn ich hier in diesem &#34;Hobby-Forum&#34; zB was &uuml;ber Lötstoppmaske lerne, dann mag ich daf&uuml;r auch was zur&uuml;ckgeben. Was mir gl&uuml;cklicherweise auch möglich ist, da wir zu niemanden in Konkurrenz stehen. Und auch die Geräte, die mir hier f&uuml;r &#34;schnell mal eine Platine&#34; zur Verf&uuml;gung stehen, unterscheiden sich nicht groß von Hobbymitteln: <BR>- Drucker C62 f&uuml;r 70,- <BR>- ein alter Vakuum-Röhrenbelichter &#40;Rahmen mit 2 Folien, zwischen denen die Luft abgesaugt wird. Mit nem alten Scannergehäuse &#43; Röhren &#43; Deckel &#43; billige Membranpumpe sollte sich ähnliches erreichen lassen.&#41; <BR>- Entwickeln in Schale <BR>- Ätzen mit Eisen-III-Chlorid Schaumätzer. Gegen&uuml;ber Waschk&uuml;chenmitteln bringt das auch nur Zeitvorteil und ist bequemer, da man nix wegräumen muss. <BR> <BR>Gruß, <BR>Michael

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01.12.2003, 20:35
Hallo Gerd H. <BR>Ich kann da Deinen Einwand voll verstehen. Aber ich glaube mit &#39;braucht man das&#39; kommt man da nicht weiter. Der Aufwand f&uuml;r ein gutes Layout ist sowieso immer beträchtlich. Allein schon durch das genaue Einhalten des Ablaufs, wenn man reproduzierbare Ergebnisse haben möchte. Fertige Projekte sind ja schon zu sehen gewesen &#40;sicherlich viel zu wenig, aber das kann ja noch kommen&#41;. Es reizt doch auch einfach sich an die Grenze der &#39;home made&#39; Feinstleitertechnik heranzutasten oder auch zu vergleichen was bei Anderen &#39;geht&#39;. Wenn&#39;s nicht unbedingt sein muss wird man eh eher etwas kräftigere LBs &#40;10 mil oder mehr&#41; verwenden, um eine gewisse Ätz-Sicherheitsreserve zu haben. <BR> <BR>@Michael Eggert <BR>Über den 6L kann ich momentan nichts sagen. Der vorgänger 5L &#40;meiner&#41; ist keineswegs nur ein &#39;kastrierter&#39; Windows GDI-Drucker, die ihre Seitenaufbereitung &#40;Rasterung&#41; komplett dem GDI &uuml;berlassen m&uuml;ssen. Der 5L besitzt 1 MByte eigenen Druckerspeicher &#40;bis 9 MByte aufr&uuml;stbar&#41; sowie einen eigenen Prozessor zur Kompression und Seitenaufbereitung, samt HP PCL 5 als Drucker eigene Sprache und 26 eingebaute skalierbare Schriften. Er nutzt bei 600 dpi noch ein RET Verfahren zu Kantenglättung, weswegen man mit der dpi-Betrachtung alleine keine Aussage treffen kann. Wenn es nur nach dpi ginge m&uuml;ssten die heutigen 2800 und mehr dpi Tintenstrahler &#40;und Scanner&#41; &uuml;berragende Qualität liefern. Im Messlaber z.B. der c&#39;t sieht&#39;s mit der echten dip Zahl meist sehr viel bescheidener aus. Hier schummeln oder &uuml;bertreiben die Drucker- und Scanner-Hersteller meist hefig. Das d&uuml;rfte auch erklären warum manch neuerer Tintenspritzer unerwartet d&uuml;rtigere Ergebnisse liefert als der alte C62. Und dann gibt&#39;s da noch viele maßgebende Einflußfaktoren wie Tinte/Toner Orginal oder Nachbau, Folie von Hersteller x,y,z und weiteres. <BR> <BR>Gruß Gerd

schneidertobi
12.05.2004, 22:45
@Michael Eggert
Könntest du deine Eagle-Layouts fuer den Test online stellen? Ich hab mir gestern auf ebay einen C62 ersteigert und will nun mal deine Ergebnisse bei mir nachtesten. Würde mich sehr freuen.

Gruß Tobias

Michael Eggert
13.05.2004, 23:48
Hi!

Das würde ich schon gern tun, nur - zu meiner Schande - ich finde den Knopf "Anhang beifügen" nicht.

Gruß,
Michael.

schneidertobi
19.05.2004, 14:35
Hi,
um einen Anhang zu posten musst du angemeldet sein. Dann gibt es beim posten eine Funktion um eine Datei anzuhaengen. Wenn du willst, kannst du mir die Datei auch per e-mail an schneidertobi@yahoo.de schicken. Ich stell sie dann ins Forum.

Gruß Tobias

Michael Eggert
23.05.2004, 20:28
[X] You have mail.

schneidertobi
24.05.2004, 03:05
Hi,
im anhang ist das Archiv, das mir Michael geschickt hat.
In der Mail stand noch:
-------------------------------------------------------------------------
Hier kommt das Testlayout (eagle). Zwei kurze Hinweise dazu:

- Die Keile sind gefüllte Polygone. Also vor dem Drucken auf
"ratsnest" klicken, damit eagle die auch füllt.

- Alle drei Drucker haben die Leiterbahnen breiter gedruckt als
angegeben, beim C62 waren es ca 2mil. Da ich ja testen wollte, was
machbar ist, hab ich die Leiterbahnen im Layout dementsprechend 2mil
schmaler gemacht als ich dazu geschrieben hab. Wo "10" dransteht,
sind also 8mil Leiterbahnen und 12mil Zwischenraum drin, weil das
dann wie 10mil Bahn und 10mil Zwischenraum aussieht. Bei den Keilen
wars etwas schwieriger, aber im Prinzip genauso.
-------------------------------------------------------------------------

Ich habe inzwischen meinen C62 auch bkommen und werde bei der naechsten Reicheltbestellung noch Zweckform-Folien ordern.

Gruß Tobias

sparky
24.05.2004, 11:12
Vorsicht:
Nimm nicht die Zweckformfolien! Die neueren in der blauen Packung haben einen unangenehmen drall, den man nicht mehr wegkriegt. Die Folien rollen sich dann noch im Drucker wider hoch, und blockieren den Druckkopf.:eek: Schöne sauerei!

Zur Zeit benutze ich noch diese PrintOn (Canson...) Folien. Das beste ergebnis erhalte ich, wenn ich sie auf der Rückseite bedrucke.
Mfg,
Kurt

schneidertobi
27.05.2004, 18:39
Hm,
sind die Ergebnisse aehnlich wie die mit der Zweckformfolie?
Vorallem der 8mil Bereich interessiert mich hier.


Gruß Tobias

sparky
27.05.2004, 19:29
Hallo,
bis 8mil müsste es eigentlich gehen. Aber auf Grund der fehlenden Beschichtung ist die Folie sehr empfindlich auf Staub und Fingerabdrücke.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass die Zweckform Folien bei meinem C64 nicht zu gebrauchen sind, und mir keine bessere Alternative einfällt.
Mfg,
Kurt

Tippfix
27.05.2004, 21:33
@Sparky

ich habe für schnelle Projekte eben diese Zweckform 2502 in Verwendung (blaue Packung). einen Drall habe ich nicht feststellen können. Das wird wohl am jeweiligen Drucker selbst liegen.. ich verwende den normalen Epson Stylus Color 640.. Und es funzt.
Ein Testausdruck mit 0.254 mm auf dieser Folie und das anschließende Belichten auf Rapidoprintfilm ( UV empfindlich , kann bei Tageslicht verarbeitet werden) brachten gute Ergebnisse.
Meine Druckereinstellungen dazu
- Glossary inkjet Film
- 1440 dpi
- nur schwarz/weiß
- Black , kein Color
- der Rest ist ausgeschaltet.

Die Verwendung eines richtigen Treibers ist natürlich die unbedingte Vorraussetzung für ein gutes Gelingen.
Treiber in allen Formen gibts hier www.printer-drivers.com (http://www.printer-drivers.com/)


Nach dem Druck:
-belichten auf Rapidoprint , 6 Sekunden. Ein Blatt Transparentpapier muss noch zwischen UV-Lichtquelle und Vorlage auf die Glasscheibe gelegt werden.
- Entwickeln, habe hier zufällig Copyproofentwickler L297B , der funzt auch
- spülen , kurz fixieren, spülen.
Der Film ist in ca 5 Min Trocken und ergibt eine wunderbare Negativvorlage für Laminat und Siebdrucklacke.
Die ganze Prozedur kann bei Tageslicht erfolgen, es ist keine DuKa notwendig.

Gruß
Tippfix

schneidertobi
30.05.2004, 21:24
So, hab mir auf ebay noch 50 Blatt von dem alte Zweckform geholt :) mal sehen wies damit wird.

schneidertobi
12.07.2004, 22:15
Hi,
ich hab das Layout mal mit meinem C62 nachgeaezt:

http://kudd-radio.com/~schneider/testlayout.jpeg (http://kudd-radio.com/%7Eschneider/testlayout.jpeg)

So wie ich das sehe haette die platine wohl noch ein paar sekunden im
Belichter bleiben koennen, aber sonst ist das ganz OK geworden.

Gruß Tobias

PS:
Die mittleren Streifen wollte mein eagle einfach nicht richtig
ausgeben.</pre>

Tippfix
12.07.2004, 23:08
Hi Tobias,

konvertiere doch mal das Layout ins Postscriptformat und drucke das *.PS mal auf Film.
dadurch verbesserst du die Konturenschärfe und die Schwärzung.
Ausserden lässt sich die Folie bis zum bitteren Ende platzmäßig voll ausnutzrn, weil Du mehrere Layouts gleichzeitig drauf plazieren kannst.
Ich mach es jedenfalls immer so

Gruß Tippfix

Shorty
04.01.2005, 22:31
hallo

für den C62 Fan Club, habe soeben ein tolles Tool von www.ssclg.com/epson.shtml (http://www.ssclg.com/epson.shtml) runtergeladen, habe meinen Drucker damit vor dem Müll gerettet (Düsen waren zugewachsen)

Peter