Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : (Licht)Leistung beim Belichten
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22.09.2003, 10:15
Beim kopieren in der Bibliothek sind mir diese "Blitz"-Kopierer aufgefallen: Vorlage drauf, Start, <b>BLITZ</b>, Kopie entnehmen. <BR> <BR>Da ich bereits aus vorherigen Kopien empirisch ermittelt hatte, das es nicht gesund ist beim kopieren in die bloße Richtung des Kopierers zu sehen, hatte ich mal meine Gedanken schweifen lassen: <BR> <BR>Eine normale Nitraphot-Glühlampe hat eine (gerundete) Oberfläche von: <BR> <BR>A= U*pi /4=0,22m*pi/4=0,1728m^2 <BR>bei einer Leistung von P=200W ergibt das P/A=1158W/m^2. <BR> <BR>Meine Vorlage liegt ca. 40 cm darunter. <BR>(Gleiche Rechnung wie oben) <BR> <BR>A=0,99m^2 => P/A=202W/m^2 <BR> <BR>Die Belichtungszeit beträgt ca. 10min (600sek) <BR> <BR>P/A *t =1212W/m^2 *s <BR> <BR>(noch ein bisschen mit den Einheiten jonglieren) <BR> <BR>Bedeutet das, ich bräuchte nur 0,12W Lichtleistung pro Sekunde auf 1cm^2 Platinenmaterial um dies aushärten zu lassen? <BR> <BR>Oder hab ich jetzt irgendwo einen ziemlich großen Denkfehler drin? <BR> <BR> <BR>Mirko
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22.09.2003, 11:03
sind in 10 sek. 1,2Watt, in 600sek ca. 60 - 80Watt <BR>pro Quadratzentimeter; Lichtleistung !!! Das ist ordentlich!!! - das entspricht etwa dem als wenn Du mit einer Lötspitze drauf "rumorgelst". <BR>Die Berechnungen glaub ich Dir jetzt mal, das kommt durchaus hin. <BR>Leg mal Deine Hand (Tu´s nicht!!!) unter eine Nitraphot in 40cm 10min lang: Gibt mit Sicherheit einen kräftigen Sonnenbrand Stufe 3 mit Blasen etc. Also Vorsicht!!! <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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22.09.2003, 12:20
@ Mirko <BR> <BR>Ich habe es lange aufgegeben mit irgendwelchen "Hochtemperaturlampen" Platinen zu belichten. Ich habe mir bei Ebay einen Gesichtsbräuner ersteigert (12 Euro mit Versand). Sind da massenhaft im Angebot. Was die wenigsten wissen, in den Dingern stecken die gleichen UV- Röhren drinn wie in den teuren Belichtern. Ich habe mich mal schlau gemacht, deren UV Maximum liegt bei 380nm und das ist der Bereich der höchsten Empfindlichkeit unserer gängigen Platinen. Sie werden nicht warm, 20cm Abstand durch eine 1mm starke Bilderglasscheibe mit normaler Overheadfolie auf einem gängigen 4800 dpi Drucker und das ganze mit 3,5 Min Belichtung, macht spielend Leiterbahnen bis 0,1mm und welcher Bastler baut schon in Feinstleitertechnik. Das Licht wird sehr konzentriert auf die Platte geworfen und in 3 min bekommst noch keinen Sonnenbrand. :-) <BR> <BR>MfG Gerd
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22.09.2003, 14:03
@Andreas: <BR>Hab gerade meinen Denkfehler gefunden: Es sind natürlich ca. 70W pro cm^2 und Sekunde um ihn aushärten zu lassen... oder 35W in 2 Sekunden...usw. <BR> <BR>@Gerd: <BR>Ich will aber nichtmehr Folien drucken. <BR>Die Ergebnisse sind für einfach nicht reproduzierbar. <BR>Meistens bastle (mehr ist es nicht) ich mit Lochraster. Wenn ich dochmal eine Platine machen soll, habe ich mich in letzter Zeit hingesetzt und es händisch mit dem Edding und Lineal gemacht. <BR> <BR>Da ich keinen Laserdrucker habe, ging es meistens nur mit den Druckeinstellungen "extra megaviel Tinte" und Pausklarspray. <BR> <BR> <BR> <BR>Meine Idee währe folgende gewesen: <BR> <BR>In einen Plotter anstelle des Stiftes einen "Lichtstift" mit UV-LED zu bauen, der dann die Schaltung auf den Lack zeichnet. <BR> <BR>So einen uralt A4-Plotter gibt es ja bei ePay schon relativ preisgünstig. <BR>Leider kann man das von den UV-LED's nicht sagen... <BR> <BR>Was noch ginge währe die UV-Quelle extra setzten und mittels Lichtleiter das Licht übertragen. <BR> <BR> <BR>Leider habe ich im I-Net noch nichts darüber gefunden. Aber es wird sich doch wohl schonmal jemand Gedanken darüber gemacht haben... <BR> <BR> <BR>Mirko <BR>
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22.09.2003, 14:17
Hallo Mirko, Diese Gedanken hat sich wirklich bereits jemand gemacht und es gibt neben Fotoplottern (die machen genau das was Du ansprichst, allerdings auf Zehnerpotenzen empfindlicheren Film) - und es gibt Firmen, die genau Deine Idee auch direkt belichten. Dazu braucht´s Laser und sonstige Spielereien, jenseits der 100.000 Euro Grenze etc. pp. <BR> <BR>Das mit der Foliendruckerei ist da noch im Privatgebrauch die einfachere Lösung - und; das kann ich Dir mittlerweile ruhigen Gewissens sagen, auch total reproduzierbar. Selbst Markus Zing hat von hervorragenden Ergebnissen mit dem blödest billigen Tintenpisser berichtet. Nun gut, ich benutze Laser, aber davon ist einer so gut wie der andere, sei es ein HPII, Apple, Kyocera; keine Probleme mehr. <BR>Wenn das alles nicht hilft, Lino im Belichtungsstudio / Satzcentrum usw. Kostet 10 Euro; Die Folie kostet auch 1E, dann noch der Drucker (Abschreibung) usw. <BR>Macht also auch den Bock nicht fett. Vielleicht hast Du ja einen Kumpel, oder Zugriff auf einen Laser in der Schule / Firma usw. <BR>Damit bist Du bis sagen wir mal vorsichtig 20mil Bahn, 10mil Abstand 100% dabei. <BR>Besser als mit Edding!!! <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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22.09.2003, 14:44
@ Mirko, <BR> <BR>einen kleinen Gedankenanstoß, mit Direktbelichten wirst du nicht viel erreichen. Auch wenn die Lichtleistung reichen sollte, was machst du mit der Konturenschärfe. Ich bezweifle, das mit "normalen Mitteln" sowas machbar ist. Wie Andreas schon sagt, drucken ist einfacher, schneller und alle Layoutprogramme können super drucken. Wir haben mal mit einem 700 dpi Tintengerät angefangen und auch das ging. Pausklar ist natürlich nicht das gelbe. Overheadfolie (10x Din A4 ca 7 Eus)ist da schon angesagt. Mein Drucker verarbeitet aber auch halbe Blätter und da ist der Verschnitt nicht so groß. <BR>Noch ein Tip zu handgezeichneten LP. Edding sein das le............... <BR>Geheimtip, Staedler Loumocolor, permanent, "ROT" is angesagt (keine andere Farbe geht). Hats in 3 Stärken und kostet ein viertel von Edding und schmiert nicht rum. LP muß natürlich absolut fettfrei sein. Hält alles aus, nur nicht mit konzentrierter Säure ätzen. FeCl3 und Ammonium alles erlaubt und auch bis 60 Grad. Lötaugen mache ich da mal schnell mit den Abreibefolien von Colrabies.Lochschablone geht natürlich auch. <BR>Auf der Web von Bungard stehen die technischen Daten ihrer LP, also auch die Gesammtbelichtungsstärke. Da kannst schauen, wenst gerne rechnest. <BR> <BR>MfG Gerd
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22.09.2003, 14:47
@Andreas <BR> <BR>"Selbst Markus Zing hat von hervorragenden Ergebnissen mit dem blödest billigen Tintenpisser berichtet" <BR> <BR>Hmmm, ich interpretiere jetzt mal das "Selbst" nicht falsch <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>@Mirko <BR> <BR>Andreas hat wirklich recht. Mit einem Epson Stylus C62 (gibt's so um 80 EUR) und den Zweckform Folien (#2502) gibt das bei Einstellung Photopapier und höchste Qualität Ergebnisse die denen eines Films aus dem Copyshop kaum nachstehen! Mal abgesehen von sehr intensiven Lichtquellen sind derart gute Filme meist gar nicht nötig, aber wenn Du hier optimieren willst dann ist der C62 ein echter Geheimtipp. Vergleichbare Ergebnisse habe ich mit keinem anderen Hersteller erhalten. <BR> <BR>Das Problem ist eben oft dass viele Komponenten zum Stimmen gebracht werden müssen. Du solltest gutes Basismaterial verwenden (Bungard). Die meisten anderen Fabrikate sind verglichen mit dem Photolack der Bungard's schlicht Sch... Dann ist es absolut wichtig eine Belichtungsreihe durchzuführen (siehe FAQ. der sci.de.electronics NewsGroup). Weiter muss die Rezeptur des Entwicklers strickt eingehalten werden (ich nehme bei Photobeschichteten Platten z.B. 2g Natriumhydroxid pro Litter. Gibt's für wenig Geld in der Apotheke -> Federwage kaufen oder Messlöffel!) und der Entwickler auch jedes mal frisch angemacht werden. Wenn Du dann immer gleich lang entwickelst (z.B. 1.5 Minuten, Eieruhr verwenden!) und nur mit der Belichtungsdauer (Eieruhr!) spielst wirst Du schnell eine Einstellung finden mit absolut reproduzierbarem Ergebnis. Es lohnt eventuell eben auch entweder ein Belichtungsgerät zu kaufen oder eines selbst zu bauen um die Belichtung immer gleichbleibend durchführen zu können. Zu letzterem Thema findest Du hier im Forum viele Threads unteranderem auch einen Beitrag mit Photo eines umgebauten HP Scanners von mir. Was sonst auch recht hilfreich sein kann ist mal jemanden in Deiner Nähe besuchen der das erfolgreich durchführt. Man kann dabei viel lernen und lehrgeld sparen. <BR> <BR>HTH <BR> <BR>Markus <BR>
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22.09.2003, 17:00
@Markus <BR>Das "selbst" hat mich auch ins Grübeln gebracht aber Andreas bezog das ja auf den Tintenstrahldrucker <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>@Mirko <BR>Platinen mit Edding zu zeichnen ist absolute Steinzeit. <BR>Bevor Du Geld für unbefriedigende Lichtstiftplotter-Selbstbauten ausgibst (schau dir vergangene Forenbeiträge an) halte dich lieber an Markus Rat oder schau mal bei ebay im Druckerbereich. Dort wurde vor kurzen ein HP Laserjet 5L für 40 Euro angeboten, der sich sehr gut für's Foliendrucken eignet. <BR> <BR>Ansonsten dokumentier deine Arbeitsschritte beim Platinenherstellen stichpunktartig und achte auf reproduzierbare Teilschritte / Ergebnisse wie Markus das angedeutet hat. Sonst läuft man Gefahr immer wieder bei Null zu beginnen, falls man nur ab und zu mal eine LP herstellen möchte. <BR> <BR>Folienmaterial (event. Folienverzug), Druckverfahren (Schwärzungsgrad, Genauigkeit), Basismaterial (Alterungbeständigkeit, konstante Beschichtung), Belichtungsvorgang (Belichtungszeit, Staubfreiheit, event. Hitzeeinwirkung), Entwicklerlösung (Konzentration, Entwicklungszeit, Temperatur), Ätzlösung (Konzentration, Temperatur, Ätzzeit, Ätzmittel-Alterung), Nachbearbeitung usw. ist dabei zu berücksichtigen. Da steckt schon Aufwand drin, bis man mal seinen Idealweg gefunden hat. Lohnt sich aber dennoch. <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Gruß Gerd
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22.09.2003, 18:00
aus dem Tagebuch eines Haarspalters: "SELBST" - was sollen uns diese Worte sagen??? <BR> <BR>a) der Markus ist doch nicht so meschugge; SELBST das kriegt der --- ausgerechnet DER!!! hin???!!! <BR> <BR>b) lassen wir weiteres; Ihr wisst alle, dass das nicht wie a) gemeint war... <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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23.09.2003, 12:59
Einwas macht mich jetzt stuzig: <BR> <BR>Früher hatte ich auch einen Epson-Tintendrucker mit dem die Ergebnisse, ...nun sagen wir mal..., ansehnlich waren. <BR>Aber mit meinem (relativ) neuen HP klappt das nicht mehr so richtig. <BR>Ich vermute mal, das das mit der Tinte (weil unterschiedliche Druckverfahren) zusammenhängt. <BR> <BR>Der "Edding" war ja auch nur als Beispiel gennannt: Ich nehm eigentlich immer die preisgünstigsten Faserschreiber (meistens auch Staedler) <BR> <BR>Hach und wieder ein Gedankenblitz: Wie sieht es mit direkt auf die Platine plotten aus? <BR> <BR>Ich habe da auch noch von der Laser/Bügeleisen-Methode gehört. Prakiziert die jemand? <BR> <BR>Mirko <BR> <BR>
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23.09.2003, 13:20
@Mirko <BR> <BR>Zu "früheren" Epsons kann ich nicht viel sagen. Warum (auch unter den meisten anderen Herstellern) Hp's in diesem Zusammenhang vergleichsweise auch nicht viel taugen kann ich nur vermuten. Ich denke wie Du dass es mit der Tinte zusammen hängt. Tatsache ist aber dass es mit dem C62 (und auch anderen Epson Modellen) SEHR VIEL besser geht. Ich konnte es zuerst selbst nicht glauben da ich auch einige HP's rumstehen habe und mit diesen Rumexperimentiert habe - ist aber so. Ich möchte aber - zur Klarheit - nochmals festhalten dass ein HP durchaus geeignet ist eine Folie so zu bedrucken dass <b>photobeschichtetes</b> Material damit sauber Belichtet werden kann. Ausser dem Epson habe ich aber bisher keinen Drucker gefunden der (bei meinem Belichtunsgerät) mit Laminat klargekommen ist. Laminat ist <b>deutlich</b> lichtempfindlicher. So belichte ich z.B. mit Transparentpapier photobeschichtete Platten 90 Sekunden, Laminate aber nur gerade 15 Sekunden. <BR> <BR>Markus
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23.09.2003, 13:26
Mal was zum Druckverfahren. Ich benutze einen Cannon da der mit separater schwarzer Tusche druckt und sich das nicht aus "bunt" zusammenmischt und weil er heiß druckt. Die Tusche dring so besser in die Overheadfolie ein und deckt gut. Außerdem ist sie nach ner viertel Stunde trocken und ich muß nicht wie bei "Piezzodruckern" einen halben Tag warten. Wenn ichs übertreiben würde, könnte ich mir in ne Kartusche schwarz noch nen Schuß gelb rein machen, das ist die Komplementärfarbe zu UV und das deckt dann noch besser. Aber bis jetzt hats auch so immer geklappt und was Du zur Farbmenge sagst, ich muß bei mir das schwarz noch zurückstellen, sonst wirds zuviel. Kommt also immer auch auf den Druckertyp und dessen Druckverfahren an. Meine Bekannten drucken fast alle mit Laser. Hat nur einen Nachteil, man muß mit den Folien sehr vorsichtig umgehen. Der Tooner blättert ab. Allerdings sind Laserdruckbilder optimal, da sie sehr gut decken. <BR>Direkt auf die LP plotten geht sicher, so Du ätzfeste Tusche bekommst. Die sind nämlich in der Regel Lösungsmittelhaltig und trocknen sehr schnell auf. Ob das die Röhrchenkartuschen mitmachen? Ausprobieren, oder einer sagt was, der das schon mal ausprobiert hat. <BR>Zu guterletzt, es gibt diese Layouttransferfolie, die bedruckst Du wie T-Shirtfolie und bügelst sie anschließend auf. <BR> <a href="http://www.die-wuestens.de" target=_top>http://www.die-wuestens.de</a> <BR>schau da mal nach........ <BR> <BR>MfG Gerd <BR>
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23.09.2003, 13:34
@Gerd <BR> <BR>Natürlich kommts auf's Druckverfahren an. Ich möchte aber festhalten dass ich beim erwähnten Epson Stylus C62 die Folien bisher immer direkt nach dem Drucken (ok, 2 Minuten danach) verwendet habe. <BR> <BR>Laserdrucker haben - neben den Vorteilen - auch einen <b>gravierenden Nachteil</b>. Das Druckgut verzieht sich unvorhersagbar. Solange Du für's Bohren der Plattine danach <b>kein CNC</b> verwendest ist's kein Problem. Mit CNC kann so ein Laserdrucker aber zum Alptraum werden. Ich sage das hier nur damit sich User, welche vielleicht vor der Neuanschaffung eines Druckers zu diesem Zweck stehen, diesen Faktor auch berücksichtigen können. <BR> <BR>Markus
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23.09.2003, 13:43
@ Markus <BR>Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich habe mit Lasern keine Erfahrung, ich weis nur, das man geborgte Folien sehr sorgsam behandeln muß. :-) <BR>(man kann ja auch immer wieder neue drucken). Klar doch, andere Mütter (Druckerhersteller) haben auch gute Kinder, jeder sollte hier seine Erfahrungen anbringen, so kann man immer noch was dazulernen und macht nicht noch mal die Fehler, an den andere schon verzweifelt sind. <BR> <BR>Gerd
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23.09.2003, 21:56
@Mirko <BR>>Der "Edding" war ja auch nur als Beispiel gennannt: Ich nehm eigentlich immer die preisgünstigsten Faserschreiber (meistens auch Staedler) <BR> <BR>Ostdeutscher Humor, was? <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>@Gerd H. (Anatec) <BR>>Meine Bekannten drucken fast alle mit Laser. Hat nur einen Nachteil, man muß mit den Folien sehr vorsichtig umgehen. Der Tooner blättert ab <BR> <BR>Muß am Laser oder den Folien oder beidem Liegen. Das Problem kenne ich nicht. <BR> <BR>@Markus <BR>Über das Thema Verzug beim Laser werde ich mich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal äußern. Da ich immer 2 Folien übereinander verwende, müßte sich "unvorhersagbarer" Verzug im Durchlicht zeigen (wo man noch gut 0.1 mm erkennen kann). Bei kleineren Platinen hat sich sowas jedoch noch nicht ergeben. Trotzdem werde ich das im Auge behalten, schließlich ist man bestrebt sein Verfahren weiter zu optimieren. <BR> <BR>Gruß Gerd
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23.09.2003, 22:24
Hallo Gerd <BR> <BR>Ok, ob der Verzug sich von Folie zu Folie reproduzieren lässt oder nicht ist nicht das Hauptproblem das ich gemeint habe. Auch wenn ich das wie ich beim beim nochmaligen Lesen meines Beitrages feststelle so ausgedrückt habe. Das Problem mit dem Verzug ist dass er nicht mit linearen Korrekturen auf der X bzw. Y Achse korrigierbar ist. Eventuell könnte man durch Experimente Kurven erstellen mit denen man die CNC Daten korrigieren könnte - aber das wäre wohl recht aufwendig - oder es war mir zu aufwendig <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Der C62 wird bei mir exclusiv zum drucken von Belichtungsfolien eingesetzt - der Laser macht dafür den Job den er eigentlich immer hätte tun sollen. Bei einfacheren Dingen z.B. mit ganz wenig Löchern, verwende ich den mit Transparentpapier und photobeschichtetem Material noch immer. Irgendwie muss ich ja meien Vorrat an diesem Platinenmaterial abbauen. Und nochmals, es wollen ja nicht alle CNC Einsetzen bzw. chemisch Durchkontaktieren. <BR> <BR>Markus <BR>
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23.09.2003, 22:39
Aber gerade Transparetpapier hat die Eigenschaft sich zu verziehen, das Zeugs ist hochempfindlich gegen Feuchtigkeit. <BR>Ich benutze zum layouten "Eagle", das gestattet zur Not eine einfache X Y Korrektur der Maschine, war aber noch nie notwendig <BR> <BR>Gerd (Anatec)
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23.09.2003, 23:07
Ja, völlig einverstanden. Solange ich von Hand bohre spielt der Verzug - so er dann einigermasen immer bei allen Blättern gleich ist - ja auch keine Rolle. <BR> <BR>Ich bin erst dabei mir eine Lowcost CNC Platinenbohrmaschine zu bauen. John war mal bei mir mit seiner CNC Maschine (ein Traumgerät) und dort hat sich der Verzug des Lasers dann eben fatal ausgewirkt. Nun, mit dem C62 habe ich dieses Problem nicht. Tintenstrahldrucker mit Folien haben - wenn überhaupt - einen "Verzug" der gleichmässig ist und somit leicht korrigiert werden kann. <BR> <BR>Markus
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24.09.2003, 00:53
Also doch nochmal zum Verzug. <BR>Nehmen wir mal an man würde sich auf das Europaformat (100 x 160 mm) beschränken (ich sage das deswegen, weil ich auch nicht glaube, dass über eine komplette DIN-A4 Seite keine Verzerrungen auftreten und mehr geht bei mir im Moment sowieso nicht). Wenn man jetzt über gesamte die Fläche verteilt kleine Toner-Pünktchen mit z.B. 0.1 mm Durchmesser im Abstand von z.B. 5 mm setzen würde, müßte es doch recht leicht möglich sein lineare oder zufällige Abweichungen festzustellen, indem man eine Gegenlicht-Probe mit mehreren solchen Folien durchführt. Mittels Lupe kann man sicher noch 0.05 mm optisch unterscheiden und genauer dürfte Deine CNC auch nicht sein oder nicht brauchen bei 0.6 mm bis 0.8 mm Bohrdurchmesser. Dann könnte man vielleicht gezielter herausfinden ob das Problem druckerspezifisch auftritt, oder ob es eher an einem bestimmten Folientyp liegt. Vorausgesetzt natürlich, dass nicht etwa größere Schwarzflächen (die bei diesem Test ja fehlen) für das Problem mit verantwortlich sind (Schwarz absorbiert ja viel mehr Hitze). <BR> <BR>Versteh micht nicht falsch, Markus, ich glaube Dir, dass das Problem bei Dir aufgetreten ist. Die Frage ist halt, ob es auch allg. gültig ist, d.h. bei jedem Laser auftritt. Auf der anderen Seite habe ich im Moment allerdings wenig Lust deswegen haufenweise Folien zu opfern (die Dinger sind verdammt teuer und noch dazu <b>vor Ort</b> oft schwer beschaffbar. Aber wenn es mich packt, scheue ich keine Schandtat und den Folien geht's an den Kragen <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0>. <BR> <BR>Gruß Gerd
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24.09.2003, 01:32
Ne, sowas verstehe ich nicht falsch. Für mich ist's halt so dass ich jetzt die Folien mit dem C62 mache und gut ist. Bin ja nicht ein "Forschungslaboratorium zur Erforschung aller optimalen Heim - Printherstellungsverfahren" <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> Was bei mir beim Laser mit dazugekommen ist ist die Tatsache dass auch die "schwärze" der Folien <b>für Laminat</b> nicht ausgereicht hat - die vom C62 aber schon. Das hängt aber sicher auch vom Belichtungsgerät ab etc. Wie gesagt - bei mir hat's mit dem Laser und Laminaten nicht geklappt. Normales Photobeschichtetes Material war aber kein Problem. Und da erstens meine Bedingungen nicht allgemein gültig sein müssen und zweitens eine Minderheit dieser Formumteilnehmer mit Laminaten arbeiten ist das natürlich alles recht relativ... <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Markus
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24.09.2003, 10:11
@Gerd: Ich hätte aich "hama-wasserfest" schreiben können. Ja...und ich habe "Staedtler" falsch geschrieben. <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/wink.gif" border=0> <BR> <BR> <BR>Ich hatte schonmal Experimente mit "Tusche-Transparentpapier" gemacht, aber da läuft die Druckertinte breit und schmiert. <BR> <BR>Nach dem ich mir alles so durchgelesen habe, klingt doch die Sache mit der T-Shirt Bügelfolie nicht schlecht. <BR>Da könnte man (nach dem ätzen) sogar noch die Oberseite mit einem Platinenaufdruck versehen... <BR> <BR> <BR>Mirko <BR> <BR>PS: Wäre es nichmal langsam Zeit eine Platine-ätzen-zu-Hause-FAQ zu machen? <BR> <BR>
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24.09.2003, 11:20
Ich möchte mal Markus etwas unterstützend "unter die Arme greifen" was den Verzug angeht. Es mag sein, das es Materialien gibt die sich so gut wie nicht verziehen, ich kenne aber keine. <BR> <BR>Letztens habe ich einen Test mit den Layoutfolien von Conrad (angeblich verzugsfrei) und einem HP LJ6l durchgeführt. Die Platine war ca. 70x90mm. Beide Seiten so ausgedruckt, dass die Tonerseite auf der Platine liegt. Die beiden Folien ließen sich absolut nicht Deckungsgleich bringen. Die Abweichung betrug zwar "nur" ca. 0,5mm (von Ecke zu Ecke) aber bei Vias mit 0,4mm Bohrdurchmesser liegt die Bohrung dann voll daneben. <BR> <BR>Mit einem Epson Stylus Color 640 sind beide Ausdrucke absolut Deckungsgleich. <BR> <BR>Selbst wenn man den Verzug korrigieren könnte wird dieser mit sicherheit bei jedem Blatt anders sein. <BR> <BR>Steffen <BR> <BR>PS: An einem günstigen Material, welches sich evtl. nicht verzieht wäre ich aber trotzdem interessiert.
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24.09.2003, 11:58
@Steffen: <BR> <BR>Nimm ganz normales Druckerpapier für Laserdrucker mit 70-80g/m². <BR>Ich benutze nen Brother HL1440 und eben normales Papier. Funktioniert einwandfrei. Die Belichtungszeit erhöht sich halt etwas auf ca. 3min, aber das ist ja wohl verkraftbar. Verziehen tut sich da nix. Hab erst vor kurzem ne doppelseitige geätzt. Astreines Ergebnis, vollkommen deckungsgleich. <BR>(Ich glaube, dass HP aber allgemein gerne etwas verzieht. Das Problem hatten wir früher in der Ausbildung auch mit LaserJet 3. Die scheinen wohl alle etwas mehr aufzuheizen.)
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24.09.2003, 14:57
Hi alle zusammen, <BR> <BR>also doch, Laser ist nicht das gelbe. Bleiben wir bei Tinte und da verzieht sich auch nix. Ich habe mir nen neuen Tintigen gekauft, war eh fällig und wenn man außer an tolle Farbausdrucke noch ans Layouten denkt, da hats einige Modelle. Sogar mit billig "Zweckform" klappt das 100%. Bei den heutigen modernen Modellen ist da kein Pix mehr zu sehen. Sogar die Nullinie von Eagel kommt.Wenn ich zweiseitige Layouts mache, drucke ich die ja eh zusammen und sollte da 1/10mm rutschen isses dem Bild ja auch egal, da es ja beide betrifft. <BR>Bei DIN A4 Blättern gehe ich auch immer mal zum Drucker, der hat nen Fotobelichter und mitlerweile kennt der sich sogar mit Leiterplatten aus. :-). <BR>Eagledat in .pdf umformen das is ja nun nicht das Thema. Ich bezahle da für ne belichtete Folie 4Eus und bei nem Preis von 1Eu für ne leere ist das auch tragbar. Fotofolien verziehen sich nicht und haben fast das ewige Leben. <BR> <BR>Gerd (Anatec)
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