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  #1  
Alt 30.09.2004, 23:15
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Standard "Fencemitting" - die etwas andere Art Signale drahtlos zu übertragen

kürzlich habe ich ein sehr ungewöhnliches Experiment zur drahtlosen Nachrichtenübertragung durchgeführt, bei dem zwei Ballfangzäune an den Enden eines Sportplatzes als Sendeantenne dienten!
Hierzu wurde ich durch das Buch "Längstwellenempfang mit dem PC", von Harald Lutz (erschienen im "beam"-Verlag, Marburg, 2004, ISBN 3-88976-047-3) und durch einige Internetseiten angeregt. Ich lud von der Internetseite http://www.qsl.net/dl4yhf/spectra1.html die FFT-Analysesoftware "SpecLab" herunter und schloß an den Soundkarteneingang meines PCs eine Spule mit über 1000 Windungen als Empfangsantenne an.
Dann kaufte ich mir ein Ultraschallerzeugungsmodul zur Marderabwehr von "CONRAD"-Elektronik und stellte dieses mit den eingebauten Potentiometer so ein, dass die Ausgangsfrequenz 21,1 kHz bei einer Betriebsspannung von 9 Volt (1 Blockbatterie) war. Allerdings schloß ich an den Ausgang des Verstärkermoduls nicht den mitgelieferten Piezohochtöner an, sondern fuhr mit jenem Modul zu einem 1,4 Kilometer entfernten Sportplatz, an dessen Enden sich zwei Ballfangzäune befanden. Ansonsten war dieser Platz aber von keiner Einzäunung umgeben. An diese Ballfangzäune schloß ich mit Hilfe eines 100 Meter langen Kabels die beiden Ausgänge meines auf 21,1 kHz eingestellten Ultraschallerzeugungsmoduls an. Hiermit erreichte ich, daß der Ausgangsstrom des Moduls an zwei möglichst weit voneinander entfernten Punkten niederohmig in die Erde floß, so daß ich einen sogenannten Bodendipol realisierte. Ein Bodendipol ist eine Anordnung aus zwei möglichst weit voneinander entfernten Elektroden, die von einem Sender gespeist werden. Ein solcher Dipol wird zum Beispiel von den amerikanischen ELF-Sendern in Wisconsin und Michigan zur Abstrahlung der Frequenz 76 Hertz für die Alarmierung tiefgetauchter U-Boote eingesetzt. Während mein Sender, der aus dem mit den Ballfangzäunen verbundenen Ultraschallmodul bestand, auf der Frequenz 21,1 kHz lief, empfing mein PC vollautomatisch den Längstwellenbereich mit Hilfe der am Soundkarteneingang angeschlossenen Spule und der FFT-Analysesoftware "SpecLab". Ich hoffte auf den hierbei erhaltenen Spektrogrammen (Zeit-Frequenz-Diagrammen) auch das Signal meines Senders auf 21,1 kHz zu erhalten. Als ich diese betrachtete, entdeckte ich eindeutig ein Signal auf 21,1 kHz, welches in seiner spektralen Charakteristik dem Signal des verwendeten Ultraschallmoduls (ich habe vorher das in Betrieb befindliche Ultraschallmodul mit einer Spule am Ausgang in der Nähe meines PCs aufgestellt und das abgestrahlte Signal mit "SpecLab" untersucht) entsprach. Dies zeigte eindeutig, dass dieses recht ungewöhnliche Experiment zur drahtlosen Nachrichtenübertragung geglückt war und das prinzipiell auch mit Amateurmitteln im Längstwellenbereich drahtlose Signalübertragungen über Distanzen von mehr als einen Kilometer, wenn auch auf sehr unkonventionelle Weise, möglich sind.
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  #2  
Alt 01.10.2004, 00:04
Timberwind (Offline)
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Spektrogram des Längstwellenbereichs. Das auf 21,1 kHz zeitweise sichtbare Signal stammt von meinem Sender bestehend aus einen Ultraschallmodul zur Marderabwehr, dass mit zwei Ballfangzäunen an den enden eines Sportplatzes verbunden ist.

Das Signal auf 20,9 kHz stammt von den französischen Marinesender HWU in Le Blanc.
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  #3  
Alt 01.10.2004, 08:41
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edgar (Offline)
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Ausrufezeichen Lw-ft

ein dramatisches spiel an den grenzen der physik .

ob du dabei auch gefaehrliche strahlungen abbekommen hast?
du solltest auf jeden fall auf dauerempfang bleiben,denn auf diese
langwellen koennten ausserirdische intelligenzen antworten.

Nobelpreis nicht ausgeschlossen fuer eine derartige taetigkeit.
grossartig ,in dieser zeit sucht D-land forscher um technologisch
den chinesen eine nase voraus zu sein.

Fencetransmitting - das hat mein opa kurz nach Marconi auch schon
gemacht ...nur bei ihm und bei dir sieht es mit der anpassung nicht so
gut aus

Vorschlag: Winne und Winnie machen seilziehen...mit FenceDraht...und
du optimierst dein system.Elmar bringt seine Messgeraete mit und liefert dir daten fuer die Drahtspannung.Temperatur Luftdruck Erdmanetismus und infos zur wellenausbreitungssituation.
ein Notar sollte auch dabei sein (man weiss ja nie) ich schlage Hellreisser vor.

so etwas duerfte Schlagzeile machen.

Ed

ps kann leider nicht mitforschen,
da ich mit RennSeifen beschaeftigt bin.
das erfuellt mich ganz.
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  #4  
Alt 01.10.2004, 09:55
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LOL

ich? notar?
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  #5  
Alt 01.10.2004, 16:35
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Hi,

Ed hat doch drüben auf der anderen Seite der Alpen den Idealen Standort als Empfänger. Mit dieser Entfernung kann man wunderbar beurteilen, ob der Sportplatz Weltweit "On Air" ist. Einen Empfänger 1km, den anderen bei Ed, annehmen, dass die Erde eine Kugel ist und keine Suppenschüssel und dann braucht man noch einen Mathematiker...

Demnächst wird der Sportplatz Fussballübertragungen in alle Welt senden

Gruß
Elmar
__________________
Mit einem Draht klappt es nicht, und ab zwei kann man verwechseln.

How to increase the intelligence level of mankind?
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  #6  
Alt 01.10.2004, 16:42
Ein Biologe
 
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Reden

Irgendwie habe ich in obigem Märchen den Luchs am Riss vermisst...
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  #7  
Alt 01.10.2004, 17:05
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edgar (Offline)
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Rotes Gesicht wem fehlt der Luchs am Riss nicht ?

...der Luchs buddelt sich gerade unter den Alpen durch und wird dann ein ERDUNGSKABEL ( gruen/gelb ) hinter sich herziehen.

Fuer das experiment muss auf der ganzen Erde gleiches Potenzial herrschen...
ist doch klar.
Elmar ,aber ich sagte doch,dass ich mit meinen rennseifen,sennreifen,rennreifen...voll beschaeftigt bin.

Himmlisch...da meldet sich ein Biologe, danke ! Bist Du WildBiologe
oder wo liegt deine staerke? Bist Du da unten im Suedschwarzwald?

Aaaah ich fange an zu traeumen...schau die violetten Pilze
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  #8  
Alt 01.10.2004, 17:35
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elmar (Offline)
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Hi,

ihr wollt wissen, was aus dem Wildbiologen und seinem Luchs geworden ist? Ich bin zwar nicht sicher, aber ich habe heute in der Strassenbahn was gesehen. ich habe mir den Artikel von dem freundlichen Zeitungsleser herausreißen lassen.

Hat noch einer den Origialauftrag des Wildbiologen um Vergleiche anstellen zu können?

Gruß
Elmar
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  #9  
Alt 02.10.2004, 09:47
DER NÖRGLER
 
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Standard Darf der das?

Wir sind hier in DEUTSCHLAND!! VORSICHT!!!

Hier darf man nix ohne Schein!

Wenn man einen Schein für etwas hat, darf man "etwas".

Das heißt nicht, daß man "etwas" kann.

Man hat nur den Schein für "etwas".

Und darf "etwas", deswegen.

Es gibt Länder, da darf man "etwas", wenn man "etwas" kann.

Dort funktioniert auch die Wirtschaft.

In Deutschland tritt der Arbeitgeber und die Regierung arbeitsfähige und motivierte Menschen in die Eier und läßt sie den Hof fegen.

Und das jeden Tag auf's Neue.

Dann holt man Billigkräfte aus .............!
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  #10  
Alt 02.10.2004, 10:15
Para - Graf
 
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Manchmal trügt aber auch der "Schein" !
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  #11  
Alt 02.10.2004, 11:32
Benutzerbild von edgar
edgar (Offline)
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Registriert seit: 26.03.2004
Ort: Lombardei
Beiträge: 3.995
Ausrufezeichen

Darf der das?
das wird auch bei Wildsaeuen (oh jeh...schon wieder die Sau...Winnie ..hilfe)gemacht.
es wurde ein spezieller mikrocontrollergesteuerter WildschweinSensor entwickelt ( duerfte von einem deutschen sein)
siehe www.8052.com ......Pig Sensor eine grosse Geschichte wo '51 leute etwas ueber Data logger geringen stromverbrauch usw lernen koennen.(das rechtfertigt meinen beitrag im '51 mikrocontrollerprogforum zu 100%)


Aber wer keinen Schein hat....dem....

dem bleibt nur noch der Weg zur Sebststaendigkeit....wenn man's(Mann) kann.

Es lebe das Leben ...: frei wie sau

Ed
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